DOGMA DELUXE - Kniefall der Menschenrechte Wie weit reicht kirchliche Selbstbestimmung, wenn sie mit den Rechten des Menschen kollidiert? Ausgehend von aktuellen Rechtsfällen entfaltet DOGMA DELUXE eine präzise Analyse der Bruchlinien zwischen Religionsfreiheit, Gleichbehandlung, kirchlichem Arbeitsrecht, Verfassungsrecht und europäischer Rechtsprechung. Das Buch fragt, wann religiöse Identität legitimer Schutzraum ist - und wann sie als korporatives Verwaltungsrecht zur juristischen Verteidigungsstrategie gegen individuelle Gleichheitsansprüche wird. Der Band verbindet Theologie, Recht, Sozialethik und Gesellschaftsanalyse zu einem streitbaren, zugleich didaktisch zugänglichen Kommentar: Kein Altar darf höher stehen als das Recht, wenn Würde, Teilhabe und Nichtdiskriminierung auf dem Spiel stehen. Zugleich zeigt sich, wie Künstliche Intelligenz als Reflexionsmedium Argumentationsmuster, Machtstrukturen und Dogmen sichtbar machen kann und die bequeme Vorstellung reflektiert, religiöse Sonderrechte stünden über dem Gleichheitsgebot. Anhand prägender, populärer Rechtsfälle und weiterer Konflikte im kirchlichen Arbeitsrecht wird deutlich, wie Recht, Theologie und gesellschaftliche Macht miteinander ringen, wenn Menschenwürde auf institutionelle Selbstbehauptung trifft. DOGMA DELUXE ist ein pointiertes, vermittelndes und hochaktuelles Buch über Diskriminierung und Verantwortung für alle, die wissen wollen, ob Menschenrechte im säkularen Staat wirklich für alle gelten? Und die Frage beantworten wollen, ob der Rechtsstaat vor dem Altar stehen bleibt - oder endlich weitergeht.
Eureka Circe ist Herausgeberin und Curatorin verschiedener Buch-Reihen zur Theologie (z.B. "Unauthorized Grace", oder "Deus Ex Machina - Vom fragenden Leben"), sowie Reihen zur Persönlichkeitsentwicklung und Naturheilkunde. Ebenso sind erschienen die frauenpolitischen Bände "Alice und der Wunderglaube - Wo und Warum der Feminismus in der katholischen Kirche versagt", "MAIDEN'S MANIFESTO - Die Feuer-Fackel", "DEAD DANCE - Die Trans-Bibel", "DIGNITAS OMNIUM - Die Würde aller: Vatikans Enzyklika der Menschenrechte (noch nicht in Stein gemeißelt)" sowie zuletzt: "Diskursverschiebung - Das Lexikon des Modernen Feminismus". Ihre These: "Künstliche Intelligenz (KI) stellt eine tiefgreifende Zäsur dar, weil sie das Verhältnis von Mensch, Wissen und Weltzugang fundamental verändert - nicht nur technisch, sondern auch kulturell, erkenntnistheoretisch und gesellschaftlich. Sie eröffnet einen neuen Zugang zum Wissen und führt zu dessen Vervielfachung und Demokratisierung: KI-Systeme machen Informationen niedrigschwellig verfügbar - oft ohne klassisches Lesen oder vertieftes Vorwissen. Das verändert grundlegend, wie wir denken, lernen und verstehen, und fördert zugleich eine neue Form der Individualisierung des Denkens - was sich exemplarisch auch für den spirituellen Glauben darstellen lässt. Mehr noch: Maschinen erzeugen heute Sinn - Texte, Bilder, Argumente -, wo früher ausschließlich menschliche Expertise gefragt war. Das hat langfristig Folgen für Bildung, Wissenschaft, Politik und Religion".
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