Auf dem europäischen Kontinent sind seit geraumer Zeit zwei illustre Herren unterwegs: Dr. Ashy Ashaverius, der unablässig seiner Wanderlust durch Europa frönt, und Dr. François Samurai, einer, dessen Wohl und Wehe von einem förderlichen Einsatz für Europa abhängt. In Brüssel begegnet man ihnen mit Ehrerbietung, beweisen sie doch in regelmäßigen Abständen durch ihre Beiträge zur Debatte über Europa, dass man sie zur ersten Garde der modernen Europäer zählen muss. Ihnen geht es nicht um heroische Gesten, sondern um die stille Arbeit an der Zukunft: Wie lässt sich europäische Ethik in konkrete Politik übersetzen? Als Denker, Vermittler und Gestalter wissen sie die Mängel der Staatengemeinschaft akribisch zu benennen: immer kompetent, aber auch mit der ihnen eigenen Nonchalance.
Der neue Roman von Franz Spichtinger - erzählt mit analytischer Schärfe und einer deftigen Prise schwarzem Humor
Franz Spichtinger wurde 1941 in Plöss, einem Dorf an der böhmisch-bayerischen Grenze, geboren. Nach der Vertreibung und Flucht aus der Heimat ließ sich die Familie in der benachbarten Oberpfalz nieder. Der Neuanfang, der Aufbau neuer Beziehungen und Lebensverhältnisse und die Vielfalt persönlicher Ereignisse in den Wirren der Nachkriegszeit haben sich auch in seinem Leben niedergeschlagen. Der Autor studierte Erziehungswissenschaften und Religionspädagogik an der Katholischen Pädagogischen Hochschule Eichstätt. Danach war er als Volksschullehrer und schließlich als Schulleiter tätig. Ein Schwerpunkt ist seit Jahrzehnten im Rahmen der Erwachsenenbildung die Auseinandersetzung mit Fragen der Gesellschaftspolitik und der Religionen. Franz Spichtinger ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.