Das vorliegende Buch behandelt zwei Mordprozesse, die in der Zeit des deutschen Kaiserreiches in Trier stattfanden. Zum einen den Prozeß gegen den Trierer Bautechniker Franz Jakob Maagh, der am 9. Dezember 1908 im Zug von Koblenz nach Trier seinen Bekannten Kurt Regel erschossen hatte. Maagh wurde wegen Mordes zum Tode verurteilt und am 26. August 1909 mit dem Richtbeil hingerichtet. Ein Zeitungsartikel in dem stand, daß dies die erste Hinrichtung in Trier seit 14 Jahren gewesen sei, führte auf die Spur des zweiten Verbrechens - einen Giftmord in Stipshausen. Am 26. Juni 1894 verstarb dort der Waldarbeiter Peter Schneider an einer Arsen-Vergiftung. Schnell wurden seine Witwe Elisabeth und deren Liebhaber Lorenz Meurer der Tat verdächtigt und schließlich verhaftet. Beide wurden in Trier wegen Mordes zum Tode verurteilt und dort am 4. Juli 1896 kurz hintereinander durch die Guillotine hingerichtet.
Der Autor wurde Ende der 1960er Jahre in Bernkastel-Kues geboren. Dort besuchte er neun Jahre lang das Nikolaus-von-Kues-Gymnasium. Er ist ein intimer Kenner der lokalen Geschichte und veröffentlichte in den letzten 15 Jahren 12 Bücher über die Geschichte der Stadt Bernkastel-Kues und ihrer Einwohner. Außer dem vorliegenden Band sind von ihm auch folgende historischen Krimis / True Crime Stories erschienen: + Fixfeuer - Flammen über Bernkastel + Der Nachtwächter + Kagenbusch - Eine Lebensbeichte + Breuer - Ein Name, drei Kriminalfälle + Ein ungeheuerlicher Mord in Gonzerath
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