Schatten über dem Napo - Eine Reise an die Grenzen der Welt
Manchmal muss man alles verlieren, um zu begreifen, was wirklich zählt. Als der junge Zahnarzt im Juni 1989 in den ecuadorianischen Urwald aufbricht, ahnt er nicht, dass er seine Komfortzone gegen ein grünes Gefängnis eintauschen wird.
Zwischen Hungerödemen und der tödlichen Gefahr des Curare-Giftes verschwimmen die Grenzen zwischen Zivilisation und Wildnis. Es ist die Geschichte einer unfreiwilligen Odyssee, in der ein indigener Führer namens Mempo zum Schutzengel wird und die Begegnung mit der eigenen Sterblichkeit den Blick auf das Leben für immer verändert.
Dieses Buch ist mehr als ein Reisebericht. Es ist ein Protokoll der Angst, der Kameradschaft und der Erkenntnis, dass Hoffnung oft dort am stärksten ist, wo das Licht des Tages kaum den Boden berührt.
Dr. Robert A. Kaspar, Jahrgang 1962, wurde in Braunschweig geboren. Nach seinem Studium der Zahnmedizin in Freiburg im Breisgau und Göttingen zog es ihn immer wieder in die Ferne. Seine tiefe Verbundenheit zu Südamerika festigte sich nicht nur durch zahlreiche Reisen, sondern vor allem durch engagierte Auslandseinsätze als Entwicklungshelfer, in denen er medizinische Hilfe dort leistete, wo sie am dringendsten benötigt wurde.
Von 1993 bis 2021 leitete er mehrere Fachpraxen für Kieferorthopädie. Doch hinter der geordneten Welt der modernen Medizin blieb stets die Erinnerung an jenen Juni 1989 lebendig, als er im ecuadorianischen Urwald alles verlor - außer seinem Überlebenswillen.
Heute lebt Dr. Robert A. Kaspar mit dem Bewußtsein, daß man Träume nicht nur haben, sondern auch mutig in die Tat umsetzen muß. Seine Erlebnisse im Dschungel sind für ihn bis heute ein Kompass für die Bewertung von Lebensperspektiven und das Fundament seiner "Guten Hoffnung".
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