Der Westen am Ende? In den gegenwärtigen geopolitischen Turbulenzen scheint Amerika seine Wertebasis und Europa seine Sicherheit zu verlieren - von der Lösung drängender sozialer und ökologischer Probleme weltweit ganz zu schweigen. In dieser Situation haben mehr oder minder kluge Ratschläge Hochkonjunktur. Russells Bemerkung, dass die Dummen so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel, gewinnt heute neue Aktualität. DYSTOPIA nimmt diese Problematik auf; es stellt den Versuch einer tiefergehenden Analyse dar, beginnend mit den Fragen: Wer sind wir eigentlich? Was brauchen wir? Warum funktioniert die Zivilisation immer weniger? Es geht darum, die bekannten Tatsachen in den Zusammenhang zu stellen und auf sachliche Art neu zu bewerten. Dazu wird ein ungewöhnlicher literarischer "Cross-over-Ansatz" verfolgt - 10 Sitzungen zu fundamentalen Themen, jeweils mit Diskussion und Sachtext.
Peter Werner Richter wurde 1946 in Schleswig-Holstein geboren und wuchs in Freiburg im Breisgau auf. Er studierte Volkswirtschaft und Regionalplanung und siedelte nach der Wende in eine Stadt nahe Berlin über, wo er als Stadtplaner arbeitete. Peter W. Richter widmet sich heute ganz der Philosophie und dem Schreiben.
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