Die Dorfkirche Kollmar wurde 1448 erbaut, erhielt ihre heutige Gestalt aber im Wesentlichen bei einer Renovierung 1858. Von der ursprünglichen spätgotischen Ausstattung sind nur noch einige hölzerne Reliefs und ein um 1490 geschnitztes Kruzifix erhalten. Nach einer Verwüstung 1628 im kaiserlichen Krieg wurde die Kirche 1629 renoviert und erhielt 1632 eine neue Kanzel. Erst 1790 spendete der damalige Gutsherr eine neue Orgel. Deren Prospekt ist noch heute vorhanden, birgt in sich aber ein Orgelwerk aus dem Jahr 2007. Seit 2013 ist die Kirche mit Emporenbildern der dänischen Malerin Bodil Kaalund ausgestattet.
Dies Buch beschreibt die Dorfkirche von Kollmar und ihre Ausstattung und es informiert über deren Geschichte. Bei einem Besuch der Kirche kann es als Kirchenführer dienen. Vom Altar über die Orgel, die spätgotischen Reliefs, die Kanzel bis zu den neuzeitlichen Emporenbildern enthält es über 100 Fotografien, darunter viele Bilder von Details der Sehenswürdigkeiten.
Ulf Buhse befasst sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Ortschaft Kollmar und hat zur Schifffahrt, zur Kirche und über die Vor-, Kriegs- und Nachkriegszeit in Kollmar Bücher geschrieben.
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