Erfurt 1875. Als Schüler des Ratsgymnasiums quälte sich Eckhart Ledlein durch den Latein-, Griechisch- und Hebräischunterricht. Er sollte Pfarrer werden, der Vater wollte es so. Als Theologiestudent in Heidelberg geriet er in die Wirren der Badischen Revolution, floh in die Schweiz und fand bei einem Graubündener Farbenmüller Unterschlupf. Von ihm lernte er, wie man aus Pflanzen, Erden und Steinen Farbpigmente herstellt. Zurück in Erfurt gründete er seine eigene Farbenmühle. An einem herrlichen Tag im Frühsommer 1875 grübelt er über Vergangenes und Kommendes, weil er weiß, dass nichts so bleibt, wie es war.
Gerd Friederich, aufgewachsen im hohenlohischen Langenburg und schwäbischen Bietigheim an der Enz, studierte in Würzburg fürs Lehramt (Deutsch, Kunst, Geschichte, Geografie) und berufsbegleitend noch zweimal, zunächst in Tübingen (Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Landeskunde), wo er mit einer historischen Arbeit promovierte, und viele Jahre später in Nürnberg (Malerei). Er arbeitete als Lehrer, Heimerzieher, Personalreferent, Schulrat, Lehrerausbilder und veröffentlichte viel Fachliteratur. Jetzt lebt er im Taubertal, schreibt Romane und malt Porträts und Landschaften.
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