Irische Westküste, 1973. Ein rätselhaftes Flugobjekt versinkt im Moor. Kurz darauf taucht ein Fremder auf dem Hof der Harrows mit einem unmöglichen Ziel auf: Wiedergutmachung. Jahre zuvor verschwand ihr Sohn unter ungeklärten Umständen. Das Wesen, das nun unter ihnen lebt, versucht zu verstehen, was Menschsein bedeutet und beginnt, in ihr Leben einzugreifen. Die Farm blüht auf, Krankheiten verschwinden, das Dorf erlebt einen unerklärlichen Aufschwung. Doch jede Einmischung hat Folgen. Und das Wesen erkennt zu spät, dass es in eine Welt eingreift, die sich nicht regulieren lässt.
Ein irischer Sommer ist ein leiser, zunehmend verstörender Roman über Nähe und Fremdheit, über Verwandlung und die Grenzen dessen, was sich verdrängen lässt.
Michael Fallik lebt mit seiner Familie in der Nähe von Köln. Er schreibt literarische Romane mit spekulativem Kern. Reisen, genaue Beobachtung und kritisches Denken prägen seine Arbeit.
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