Warum «letzte Wortgeschichten»? Ja, warum nur? Weil sechs Bände genug sind? Weil sich die Dinge zu wiederholen beginnen? Weil die Sache endlos ist? Von allem ein bisschen, vielleicht. Doch da sind sie nun. Die letzten Wörter, die mir aufgefallen, eingefallen, zugefallen sind, mich in Beschlag genommen, erfreut, belustigt, irritiert haben: Büssereis, Spatzenhirn, Zürgelbaum, Simplon-Test, Schuppungsgrad, Kranindex, Schlorzifladen, Butterbrief, Kaltvernebelung, Totentäli, Ambaradam und so weiter. Doch wer weiss, ob es wirklich das Ende ist, bei all den Wörtern und Wendungen, die es sonst noch gibt, die mir beim Lesen oder Hören weiterhin über den Weg laufen, alte, neue, noch nie gehörte. Kann sein, zu gegebener Zeit, dass es dann doch noch einen Band mit «allerletzten Wortgeschichten» gibt...
Katrin Züger, 1952 geboren. Studium der Germanistik, Philosophie und Komparatistik sowie der Betriebsökonomie FH. Diverse Fachpublikationen und belletristische Werke. Die Autorin lebt in Aeugst am Albis.
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