Die literarische Vermessung eines existenziellen Bruchs.
In "Engel. Immer." legt Hieronymus vier Prosastudien vor, die das Phänomen des menschlichen Herausfallens in radikaler Reduktion untersuchen. Der Band setzt eine Ästhetik der Stille und der präzisen Beobachtung fort.
Die Texte - Frakturen, Würde, Bruchstücke und Draußen - entfalten eine Spannung zwischen dem Festhalten an gesellschaftlichen Rollen und der zunehmenden Isolation des Protagonisten. In einer kargen, konzentrierten Sprache werden Momente festgehalten, in denen Zeit, Bewegung und Zugehörigkeit fragil werden.
Ohne Pathos, mit hoher atmosphärischer Dichte, kreist der Band um Fragen von Würde, Fremdsein und Weitergehen. Ein konzentriertes Prosawerk für Leserinnen und Leser literarischer Gegenwartsprosa.
Hinweis/Disclaimer
Dieses Werk ist literarische Prosa.
Es enthält Darstellungen von extremen inneren Zuständen und Verhaltensweisen. Der Text verfolgt keine belehrende, erklärende oder rechtfertigende Absicht und ist nicht als Anleitung, Verherrlichung oder Bewertung zu verstehen.
Alle Figuren, Handlungen und Dialoge sind fiktional. Ähnlichkeiten mit realen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind nicht beabsichtigt.
Die Verantwortung für die individuelle Lektüre und Interpretation liegt bei den Leserinnen und Lesern.
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