Ein Mann kehrt zurück - nicht an einen Ort, sondern in die Schleifen seines eigenen Lebens.
In kurzen, eindringlichen Szenen entfaltet sich ein Erinnerungsraum, in dem Vergangenheit und Gegenwart ununterscheidbar werden.
Kindheit, erste Erschütterungen, Begehren, Scham und Verlust kehren wieder. Bilder blitzen auf, Stimmen hallen nach, Gerüche bleiben. Was einmal war, vergeht nicht.
Zwischen Kneipenlicht und Kindheit, zwischen erstem Zittern und spätem Erwachen entsteht das Porträt eines Lebens, das sich nicht abschütteln lässt. Es ist das Porträt eines Menschen, der sich selbst begegnet, immer wieder.
Der Text ist eine dichte literarische Komposition über Erinnerung, Wiederkehr und das Verlorensein im eigenen Dasein. Er bleibt dunkel und präzise. Er bleibt intensiv.
Hieronymus lebte sechzehn Jahre im Ausland, in Russland, Libyen und Ungarn. Heute lebt und schreibt er in Deutschland. Seine Texte kreisen um Menschen am Rand, um Absturz, Rausch, Schuld und die Frage, was bleibt, wenn Halt und Ordnung zerfallen.
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