Schlagworte: Heilung aus Gewalt, Wahrheitsfindung, Selbstwerdung, Mutig den eigenen Weg aus der Dunkelheit ins Licht zu gehen, Familiendynamik über Generationen mit Körpererfahrung
Dieses Buch ist ein poetisch-rohes Zeugnis einer erstgeborenen, nichtgewollten Tochter, die in einem von Schweigen, Scham, Gewalt und Lügen geprägten Familiensystem aufgewachsen ist. Ohne reale Namen, ohne Anklage, erzählt die Protagonistin von inneren Landschaften, vom Verstummen und vom langsamen Weg ins Sichtbarwerden. Das Schreiben folgt einer inneren Wahrheit: verdichtet, klar.
Das Buch richtet sich an Menschen mit traumatischen Erfahrungen sowie an Angehörige, Fachpersonen und LeserInnen, die verstehen wollen, wie familiäre Gewalt und familiensystemisches Schweigen wirken - und was es braucht, um sich davon zu lösen. Es ist kein Ratgeber, sondern ein Zeugnis: leise, unbestechlich, haltend.
Inhalt und Struktur: Der Text bewegt sich zwischen Erinnerung, Körpererfahrung und Reflexion. Szenen aus Kindheit und Jugend stehen neben stillen Beobachtungen des Erwachsenen-Ichs. Familiendynamiken werden sichtbar, ohne psychologische Etikettierung. Später fließen Erfahrungen aus der Arbeit mit Familienaufstellungen ein - nicht erklärend, sondern verkörpernd. Die zunehmende Erblindung der Autorin verdichtet die Perspektive: Sehen wird zu innerem Sehen, Wahrheit zu etwas, das nicht mehr über Bilder, sondern über Empfindung erkannt wird. Das Buch folgt dieser Bewegung - von äußerer Anpassung zu innerer Klarheit. Alle dargestellten Figuren sind literarische Gestalten. Sie stehen für Dynamiken, nicht für reale Personen. Ich erzähle aus meiner Perspektive, mit meiner Erinnerung, mit meinem Körperwissen. Diese Wahrheit erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit - sie ist persönlich und zugleich geteilt von vielen, die Ähnliches erlebt haben. Dieses Buch ist keine Anklage. Es sucht kein Urteil. Es lädt ein zum Hinschauen - behutsam, in eigenem Tempo. Manche Passagen können berühren oder aufwühlen. Bitte sorgen Sie gut für sich und unterbrechen Sie die Lektüre, wenn es nötig ist. Wenn dieses Buch Ihnen Sprache gibt, wo zuvor Stille war, dann hat es seinen Sinn erfüllt.
Die Autorin: Margarete Maria Peinsipp Ich bin nicht nur die Autorin dieses Buches - Ich bin seine Protagonistin. Seine Zeugin - Vielleicht auch seine Erlöserin. Man nahm mir vieles - doch nicht meine Stimme. Heute spricht sie - für das Kind, das ich einst war. Für die Frau, die ich geworden bin - und für all jene, die noch schweigen. Ich bin eine Erbin - und seine Heilerin - eine Seelenzeugin Eine Künstlerin - eine Trägerin von Kraft. Und wenn dies nicht das Ende ist - dann vielleicht ein Anfang: Ein Zeugnis dessen, was bleibt - wenn alles andere zerfällt.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.