Es ist ein allzu vertrauter Moment: Wir tippen eine Frage in den Computer und erhalten sofort eine brillante Antwort. Wir fühlen uns erleichtert, informiert und doch bleibt oft eine seltsame innere Leere zurück. Warum fühlt sich dieses Wissen nicht wie unser eigenes an? Frank Kralemann beschreibt in seinem neuen Buch das Phänomen des "geronnenen Wissens". Er nimmt uns mit auf eine philosophische Reise durch die Landschaften unseres Denkens und zeigt, warum der Umweg des eigenen Nachdenkens keine Zeitverschwendung, sondern der Kern unseres Menschseins ist. Die Künstliche Intelligenz mag ein mächtiges Werkzeug sein, doch sie darf nicht zu unserem kognitiven Stellvertreter werden. Geronnenes Wissen ist eine Einladung, die Stille im Lärm der Informationen wiederzufinden, die Kunst des Nicht Wissens zu kultivieren und den eigenen Verstehensweg mutig weiterzugehen. Denn am Ende ist das Denken wie das Rollen des Steins bei Sisyphos: mühsam, unperfekt, aber zutiefst sinnstiftend.
Frank Kralemann ist ein erfahrener Autor. Er schreibt seit 2007 Bücher und Gedichte. Frank Kralemann lebt am nördlichen Teutoburgerwald. Er ist Vater und Großvater. Wenn er nicht schreibt oder liest, läuft er gern in der schönen Natur.
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