Gesellschaft unter Spannung untersucht Resilienz in modernen, hochvernetzten Gesellschaften. Das Buch zeigt, dass Verwundbarkeit heute weniger aus Knappheit entsteht als aus der engen Kopplung von Energie, Kommunikation, Transport, Verwaltung und digitalen Plattformen.
Störungen bleiben unter solchen Bedingungen nicht selbstverständlich lokal. Sie können sich über technische, organisatorische und institutionelle Verbindungen hinweg ausbreiten. Erik Schmidt analysiert, wie Effizienz, Digitalisierung und Globalisierung neue Abhängigkeiten geschaffen haben und warum Resilienz nicht allein eine technische Aufgabe ist.
Im Zentrum steht die Frage, wer in Krisen entscheidet, wer geschützt wird und wer die Kosten trägt. Resilienz wird damit zu einer politischen und gesellschaftlichen Gestaltungsaufgabe.
Erik Schmidt ist IT-Experte und Autor mit einem interdisziplinären Hintergrund in Mathematik, Informatik und Politikwissenschaft. Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet er an der Schnittstelle von Technologie, Infrastruktur und Gesellschaft. In seiner beruflichen Praxis beschäftigt er sich mit digitalen Systemen, Energieinfrastrukturen und Sicherheitsfragen. Neben seiner Tätigkeit in der IT veröffentlicht er regelmäßig Analysen zu Energiepolitik, Digitalisierung und gesellschaftlicher Resilienz. In seinen Büchern verbindet er technische Erfahrung mit politischer Ökonomie und systemischer Analyse moderner Infrastrukturen.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.