Münchner Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und 1894, an der Seite von Anita Augspurg, Sophia Goudstikker und Ika Freudenberg, Mitbegründerin des legendären 'Vereins für Fraueninteressen': Mit ihren Werken, die in renommierten Blättern wie der Gartenlaube, dem Simplicissimus oder der Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens erschienen, prägte Emma Haushofer-Merk das literarische und politische München.
Doch wer war die Frau, und welche Familie verbirgt sich hinter dem heute weitgehend unbekannten Namen?
Diese fesselnde Familiensaga verwebt persönliche Schicksale mit den gesellschaftlichen Umbrüchen jener Zeit und blickt hinter die Kulissen einer weitverzweigten Münchner Dynastie von Goldarbeitern, Kunstmalern und Bierbrauern. Mit sicherem Blick für Details erstehen authentische Schauplätze in München neu, um das vergessene literarische Erbe einer außergewöhnlichen Frau und ihrer Familie wieder lebendig zu machen.
Brigitte Weiss-Kobayashi ist eine Nachfahrin von Emma Haushofer-Merk und selbst Mitglied im Münchner Verein für Fraueninteressen. Es ist ihr ein Herzensanliegen, die Geschichte ihrer eigenen Familie literarisch lebendig zu halten. Über zwei Jahre lang sichtete die Autorin neben öffentlichen Archiven auch private Familiennachlässe. So entstand eine Familiensaga, die weit über das biografische Faktenwissen hinausreicht.
Bereits in ihrem ersten historischen Roman über den schlesischen Kaufmann Friedrich Sadebeck bewies sie ihr Talent dafür, historische Fakten mit packenden Biografien zu verknüpfen.
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