Geld regiert die Geisterwelt: Man sollte doch meinen, dass Geister eigentlich ein anspruchsloses Nichtleben führen, in welchem Geld und Reichtum keine Rolle mehr spielen. Vielleicht war das in früheren Zeiten auch einmal so, aber unsere sieben Geisterfreunde, die verlorenen Seelen einer ehemaligen AC/DC-Coverband, haben sich nie in Askese geübt und nun erst recht ihre Vorliebe für den schnöden Mammon entdeckt. Kurzerhand fertigt man das Geld in der Geldmacherei selbst an, muss dabei aber teure Farben verwenden, die einer Geldwäsche standhalten. Spätestens jetzt wird klar, dass die Geisterwelt nur ein Spiegelbild der realen Welt ist, in der man mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat. Auch in diesem Band geben sich wieder einige prominente Künstler aus dem Showgeschäft die Klinke in die Hand: Tina Turner besingt das Goldene Ei, Cat Stevens schafft es endlich, den Morgen kaputt zu machen, während sich Alice Cooper wieder in die Hölle verabschiedet, da es dort deutlich kühler ist als in der hochsommerlichen, klimakatastrophalen Geisterwelt.
Edgar Keiser wurde 1962 geboren. Seit seinem 1990 abgeschlossenen Grafikstudium arbeitet er als professioneller Rockmusiker und Grafik Designer, erteilt Musikunterricht, zeichnet Cartoons und verfasst Kurzgeschichten. Seit Mitte der 1990er Jahre schreibt er Short Stories, die vor allem dem Science Fiction- und Horrorgenre zuzuordnen sind.
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