Die Menschheit hat einen technischen Stand erreicht, der in seiner Reichweite und Geschwindigkeit neu ist. Sie kann feinste Strukturen beobachten, Krankheiten verzögern und heilen, die Welt aus der Distanz betrachten und Menschen über den gesamten Globus miteinander verbinden. Wissen ist verfügbar wie nie zuvor, Daten können in bisher unbekanntem Umfang verarbeitet werden.
Gleichzeitig wächst die Überforderung vieler Menschen. Im Internet finden sie ein stetig größer werdendes Angebot an Inhalten, das sich immer schneller verändert. Unreflektierter Konsum, permanente Verfügbarkeit und Mechanismen, die Aufmerksamkeit binden, erschweren Orientierung und bewusste Auswahl.
Was bleibt in dieser Zeit die Aufgabe des einzelnen Menschen? Wo findet er seinen Raum in einer Welt, deren Tempo ihn überfordert? Wie kann sich das Individuum orientieren, behaupten und souverän handeln?
Ingo Dörrie arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Mensch, Technik und Verantwortung. Als Berater, Coach und Trainer begleitet er Unternehmen und Menschen dabei, Entscheidungen bewusst zu treffen und mit Komplexität umzugehen. Seine berufliche Erfahrung reicht von Softwareentwicklung und Systemarchitektur bis zur Leitung von IT-Bereichen in nationalen und internationalen Kontexten.
Parallel dazu schreibt er Fachtexte und Bücher, die sich mit gesellschaftlichen Fragen am Beginn des 21. Jahrhunderts befassen.
Als Fotograf und Künstler richtet er seinen Blick auf den Menschen. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich mit Fotografie, mit einem Schwerpunkt auf Porträts. In seiner Arbeit stehen Licht und Schatten, Präsenz und Verletzlichkeit, Individualität und Wirkung im Mittelpunkt. Die fotografische Arbeit ist für ihn eine Fortsetzung seiner Tätigkeit als Coach: Zuhören, Wahrnehmen und Raum geben.
Ingo Dörrie ist verheiratet und Vater. Die verschiedenen Rollen seines Lebens versteht er nicht als Widerspruch, sondern als Ausdruck einer Persönlichkeit.
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