Der grüne Krieger, der Antiheld dieses Prüfungsromans, mit seinem Namen WITIKO ist dem gleichnamigen historischen Roman Witiko (1865) des österreichischen Autors Adalbert Stifter entlehnt, exakt einhundert Jahre vor der Geburt der Hauptfigur dieses Buches. Stifters Romanheld verkörperte einen Freiheitskämpfer des 12. Jahrhunderts zur Zeit der Gründung des Königreichs Böhmen, standhaft, zweifelnd, suchend, so wie der grüne Krieger im 20. und 21. Jahrhundert. Ein weiteres zentrales Sinnbild, sozusagen die Grundierung seiner zahlreichen Prüfungen, ist der Phönix, jener mythische Vogel, der am Ende seines Lebenszyklus in Flammen aufgeht. Doch aus seiner Asche bleibt stets ein Ei zurück, aus dem sogleich ein neuer Phönix schlüpft. In der Spätantike wurde er zum Symbol der Unsterblichkeit; in der christlichen Tradition gilt er seit jeher als Sinnbild der Auferstehung, für Witiko war jede bestandene Prüfung die unabdingbare Vorbereitung, um die nächste Prüfung mit Humor, Resilienz und Selbstdisziplin zu bestehen und daran zu wachsen. WITIKO durchlebt sein Leben in ganz verschiedenen Prüfungen und entwickelt sich darin stetig weiter in Richtung seines Wesenskerns. Den Entstehungsgrund dieses biographischen Roman, der sich in kein Genre pressen lässt, lieferte dabei sicherlich seine traurige Familiengeschichte, was ihn dazu immer wieder aufs Neue antrieb, dieses Buch für jetzige und noch kommende Generationen endlich schwarz auf weiß fertig zu schreiben.
Dieter Johannes Raffel wurde 1965 als Baby-Boomer-Generation in Blieskastel in eine Familie mit vielen kriegsbedingten Verstrickungen ohne Geborgenheit hineingeboren, in der er sich nie wohlwühlte, und davon als grüner (Herzens-)Krieger befreien musste. Gerade weil der Wald ihm so viel Sicherheit und Heimat gab, was ihm seine eigene Familie leider nicht geben konnte, studierte er Forstwissenschaften und begab sich anschließend weltweit auf viele Reisen, um zu wachsen, und um sich sukzessive sein Selbstbewusstsein, seine Selbstsicherheit, sein Selbstvertrauen und schließlich sein Selbstwertgefühl selbst zurückzuholen. Mehrere Jahre war er jeweils in Südosteuropa, Südamerika und Osteuropa "im grünen Bereich" beruflich tätig, und arbeitet seit seiner Rückkehr nach Deutschland vor über zehn Jahren als Umwelt-Projektingenieur als Anwalt für die Natur für die Deutsche Bahn, um auch der Natur und geschützten Tier- und Pflanzen beim umwelt-konformen Bauen von Bahn-Infrastrukturprojekten eine Stimme zu geben, und um so zur Verkehrs- und Klimawende beizutragen. Dieser biographische Prüfungs- & Bildungsroman ist somit sein Lebenswerk, um sich von seinen persönlichen seelischen Leiden durch das Aufschreiben alleine befreit zu haben, seinem zu früh verstorbenen Bruder zu würdigen, dass er nicht umsonst gestorben ist, und um auch den "Baby-Boomer" und künftigen Generationen dieses Jahrhunderts in einer immer stärker durch Künstliche Intelligenz beeinflussten Welt sein digitalfrei durchlebtes Vermächtnis zu hinterlassen. Wahrscheinlich ist es vielen der geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1959 und 1969, deren Eltern im II. Weltkrieg mit ihren traumatischen Erlebnissen noch Kinder waren, ähnlich Lebenswegbeeinflussendes wie dem Autor widerfahren, sodass auch jungen Menschen der "Generation Z" durchaus in dem Roman Orientierung oder Lebenshilfen finden können, um nicht diese leidvollen Fehler von Witiko zu machen bzw. zu wiederholen, und gleichzeitig die junge Generation authentisch sich vielleicht für ihr eigenes Leben ein Beispiel nehmen kann, immer wieder aufzustehen und für seine Ziele und Bedürfnisse mit Humor, Resilienz und Selbstdisziplin zu kämpfen.
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