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HAB DICH, HIERONYMUS
Von ihm und seinen Söhnen
ePUB
620,5 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696320225
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 16.06.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
CHF 3.50
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
Du schreibst?
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Mehr Infos"Hab dich. Müssen reden."
Hieronymus schreibt.
Gegen das Verstummen. Gegen den Verlust der Sprache, den die Sucht mit sich bringt.
Doch sein Text hat eine eigene Stimme bekommen. Sie sitzt ihm gegenüber: der Prinzipal.
Weste. Krawatte. Ein fehlender Manschettenknopf.
Er ist die Verdichtung aus Verfall, Melancholie und Trotz. Ein König im speckigen Revers. Ein Spiegelbild im Brackwasser der Hamburger Nächte.
In einer Bar, in der der Tresen nie trocknet und der Rauch die Gesichter verschlingt, beginnt ein gnadenloses Duell zwischen Schöpfer und Geschöpf. Hieronymus will den Abgrund beschreiben, um ihn zu bannen. Er will das Licht über dem Frühstückstisch bewahren. Frau. Kind. Wärme. Rückfahrkarte.
Der Prinzipal aber fordert seinen Tribut. Er ist der Keller, in dem die Galle hochkommt. Er ist der Schatten an der Wand. Er ist die Stimme, die keine Miete zahlt und die Redlichkeit des Autors als Elfenbeinturm-Attitüde entlarvt.
"Du schreibst über das Fallen, aber du hast ein Netz."
"Hab dich, Hieronymus" ist kein Roman im klassischen Sinne. Es ist eine literarische Sezierung. In abgehackten, rhythmischen Sätzen führt der Weg vorbei an Astra, Korn und Mezcal, tiefer hinein in die Frage: Darf man den Dreck der Verlorenen in Literatur verwandeln?
Hieronymus verherrlicht nichts. Er zeigt den Schweiß, den Speichelfaden, die Einsamkeit. Er lässt dem Prinzipal einen Rest an Würde - majestätisch und lächerlich zugleich -, während dieser unaufhaltsam seinem Ende entgegentaumelt.
Ein Buch wie ein Stakkato. Ein memento mori für die moderne Welt. Wer es liest, muss sich entscheiden: Bleibt er im Keller oder schnürt er die Schuhe und geht ins Tageslicht?
Ein radikaler Text über Sucht, Schuld, die Gnade des Wortes und den schmalen Grat zwischen Rettung und Verrat.
Am Ende bleibt nur das Wort. Und der Fleck auf dem Tresen.
Empfohlenes Lesealter: ab 18 Jahren
Hieronymus schreibt.
Gegen das Verstummen. Gegen den Verlust der Sprache, den die Sucht mit sich bringt.
Doch sein Text hat eine eigene Stimme bekommen. Sie sitzt ihm gegenüber: der Prinzipal.
Weste. Krawatte. Ein fehlender Manschettenknopf.
Er ist die Verdichtung aus Verfall, Melancholie und Trotz. Ein König im speckigen Revers. Ein Spiegelbild im Brackwasser der Hamburger Nächte.
In einer Bar, in der der Tresen nie trocknet und der Rauch die Gesichter verschlingt, beginnt ein gnadenloses Duell zwischen Schöpfer und Geschöpf. Hieronymus will den Abgrund beschreiben, um ihn zu bannen. Er will das Licht über dem Frühstückstisch bewahren. Frau. Kind. Wärme. Rückfahrkarte.
Der Prinzipal aber fordert seinen Tribut. Er ist der Keller, in dem die Galle hochkommt. Er ist der Schatten an der Wand. Er ist die Stimme, die keine Miete zahlt und die Redlichkeit des Autors als Elfenbeinturm-Attitüde entlarvt.
"Du schreibst über das Fallen, aber du hast ein Netz."
"Hab dich, Hieronymus" ist kein Roman im klassischen Sinne. Es ist eine literarische Sezierung. In abgehackten, rhythmischen Sätzen führt der Weg vorbei an Astra, Korn und Mezcal, tiefer hinein in die Frage: Darf man den Dreck der Verlorenen in Literatur verwandeln?
Hieronymus verherrlicht nichts. Er zeigt den Schweiß, den Speichelfaden, die Einsamkeit. Er lässt dem Prinzipal einen Rest an Würde - majestätisch und lächerlich zugleich -, während dieser unaufhaltsam seinem Ende entgegentaumelt.
Ein Buch wie ein Stakkato. Ein memento mori für die moderne Welt. Wer es liest, muss sich entscheiden: Bleibt er im Keller oder schnürt er die Schuhe und geht ins Tageslicht?
Ein radikaler Text über Sucht, Schuld, die Gnade des Wortes und den schmalen Grat zwischen Rettung und Verrat.
Am Ende bleibt nur das Wort. Und der Fleck auf dem Tresen.
Empfohlenes Lesealter: ab 18 Jahren
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