Schlagworte: Geschichte einer schwedischstämmigen Familie in Mecklenburg-Vorpommern, Die zügige Integration in die preußische Mehrheitsgesellschaft, Wandel des Schwedenbildes in Deutschland zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und dem 20. Jahrhundert: vom Schwedentrunk zum Vorbild für die liberale und sozialistische Moderne, Die frühere starke negative Besetzung der Wortverbindungen mit Schweden vor allem in katholischen Regionen Süddeutschlands, Die Propaganda der Schweden als Vorkämpfer des Protestantismus und ihre Folgen: nicht nur Goethe reklamierte fälschlicherweise schwedische Vorfahren
Geschichte einer schwedischstämmigen Familie vom 18. Jahrhundert bis heute, von Lindesberg in der schwedischen Provinz Örebro nach Tückhude in Schwedisch Vorpommern, Swinemünde, Stettin nach Bremen, Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft und vom Schulzen zum Unteroffizier der Preußischen Armee, der die drei deutschen Einigungskriege mitkämpft, Postamtmann und zum Schiffbau-Studenten an der TH Berlin, Wandel des Schwedenbildes vom Schwedentrunk im 17. Jahrhundert zum Vorkämpfer des Protestantismus im 18. Jahrhundert bei Goethe, vom fußkranken schwedischen Soldaten, der den Weg in die Heimat nicht mehr findet, zum Bild Schwedens als Vorbild der liberalen und sozialistischen Moderne im 20. Jahrhundert("Aber in Schweden...") Hartnäckige Nachforschungen stellen auch bei einem weiteren angeheirateten Mitglied der Familie schwedische Vorfahren fest, die bis ins späte Mittelalter zurückreichen. Ein Angehöriger der Familie erlebt die versuchte Sprengung der Insel Helgoland am 18. April 1947 um 13.00 Uhr in Bremen-Vegesack im Garten seiner Wohnung und wirft sich erschrocken zu Boden, als er die Erderschütterung bemerkte und kann es nicht vergessen.
Eckart Hammerström, Jahrgang 1946, wurde in Bremen-Vegesack geboren, besuchte dort das Gerhard-Rohlfs-Gymnasium und studierte an den Universitäten Münster und Edinburgh Geschichte, Anglistik und ev. Religion. Er war als Lehrer an den Gymnasien in Ochtrup/Münsterland und am Arnoldinum in Burgsteinfurt tätig. 1984/85 war er Fulbright-Austauschlehrer in Olympia, Washington, später im Auslandsschuldienst am Colegio Aleman in Guatemala. Er hat mehrere Bücher zur Regionalgeschichte des Münsterlandes verfasst und auch die Kriegserinnerungen seines Großvaters herausgegeben, der Teilnehmer der Tannenbergschlacht war ohne es zu bemerken.
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