Als Louisa diesen Satz am Telefon ausspricht, steht sie auf einer fernen Wiese bei Köln. Es ist das Ultimatum an ihre Mutter, das über zwei Leben entscheiden wird.
Jahrelang war Hans der schwarze Schatten in ihrem Kinderzimmer. Ein Täter, der Kameras und Rasierklingen als Werkzeuge der Macht nutzte und Louisa mit der Angst um ihre Familie zum Schweigen zwang. Elf Jahre lang stand ihre Welt danach still - geprägt von Arbeitsunfähigkeit, Diagnosen wie Borderline und dem Kampf gegen die Unglaubwürdigkeit vor Gericht.
Louisa Blatt erzählt mit radikaler Ehrlichkeit von der Dissoziation, den dunklen Spiegelbildern ihrer Vergangenheit und dem steinigen Weg zurück ins Licht. Ein zutiefst bewegendes Memoir über den Mut, das Schweigen zu brechen, und die Kraft, für die eigene Tochter den Teufelskreis zu durchbrechen.
Louisa Blatt, Jahrgang 1994, ist eine Frau, die gelernt hat, das Schweigen zu brechen.
Nach einer Kindheit und Jugend, die vom schwarzen Schatten des Missbrauchs und jahrelanger psychischer Unterdrückung geprägt war, gelang ihr mit achtzehn Jahren der mutige Ausbruch in die Freiheit.
Trotz der schweren Last von Diagnosen wie Borderline und PTBS sowie einem Justizsystem, das ihr die Glaubwürdigkeit absprach, kämpfte sie sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Ihren beruflichen Weg ebnete sie mit einer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, die sie erfolgreich an einem Berufsbildungswerk absolvierte - ein Beweis für ihre enorme Disziplin und Resilienz.
Heute lebt Louisa Blatt mit ihrer Familie in ihrer Heimat. Als Mutter einer dreijährigen Tochter hat sie den Teufelskreis der Gewalt endgültig durchbrochen.
Mit ihrem Buch möchte sie nicht nur ihre eigene Geschichte verarbeiten, sondern auch anderen Betroffenen Mut machen, sich zu öffnen und die leeren Drohungen ihrer Schatten hinter sich zu lassen.
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