Manche Erinnerungen kommen nicht beim ersten Erzählen. Heiko ein Stasi-Opfer erzählt: Was noch gesagt werden musste, ist der zweite Band einer autobiografischen Auseinandersetzung mit einer Kindheit und Jugend in der DDR, mit staatlicher Willkür, Brüchen und den langfristigen Folgen politischer Eingriffe in ein Leben. Während der erste Band den gesamten Lebensweg nachzeichnet, geht dieser zweite Band tiefer. Er greift einzelne Erlebnisse aus der Kindheit auf, schildert spätere Begegnungen mit der Staatssicherheit, die Jahre des Umbruchs nach der Wende und fragt, was davon bis heute geblieben ist. Dieses Buch ist keine Wiederholung, sondern eine Verdichtung. Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die den ersten Band kennen, ebenso wie an jene, die sich für persönliche DDR-Biografien, Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit und die Folgen staatlicher Eingriffe interessieren. Ein persönlicher Bericht über Erinnerung, Nachwirkung und den Versuch, das eigene Leben besser zu verstehen.
Heiko Hempel, 1971 in Dresden geboren, hat ein Leben voller Gegensätze hinter sich: Von der Stasi zwangsadoptiert und in einem kaputten DDR Haushalt großgeworden, erlebte er die wilden Wendejahre mit all ihren Versuchungen Alkohol, Drogen, Kriminalität, Haft. Er überstand tiefe Abgründe, die ihn hätten zerstören können, und fand dennoch einen Weg zurück ins Leben. Heute ist er Kaufmann, Unternehmer, Comedian, Autor und vor allem glücklicher Familienmensch. Seine Erfahrungen, die Brüche und Narben seines Lebens, prägen sein Schreiben: schonungslos, ehrlich, bewegend.
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