Die gesamte Erzählung, hier der erste Band von 1983 bis 1985, ist Teil einer lebensnahen und pointierten Romantrilogie von 1983 bis 1991. Das Centrum Warenhaus am Alexanderplatz war das größte Kaufhaus der DDR – ein Ort voller Menschen, Hoffnungen, Konflikte und Geschichten. Klaus Schönherr, Hauptbuchhalter, Familienvater, Privatperson und aufmerksamer Beobachter seiner Zeit, erlebte den Alltag hinter den Kulissen eines der bekanntesten Warenhäuser des Landes. Zwischen Planwirtschaft und Improvisation, politischen Vorgaben und persönlichen Träumen begegnet er Kollegen, Kunden und Freunden, die alle ihren eigenen Weg durch das System suchten. Mit kritischem Humor, emotionalem Tiefgang und historischem Gespür erzählt er von einer Zeit, in der vieles noch unveränderlich schien und doch bereits die ersten Zeichen des Wandels sichtbar wurden. Er entfaltet ein Zeitpanorama aus Sicht der Menschen, die das System getragen, hinterfragt und schließlich überlebt haben.
Detlef Schmidt wuchs in Berlin auf und war mehrere Jahre in leitender Funktion im Handel tätig. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit bilden die Grundlage für seine literarischen Arbeiten. Mit seinem Roman über das Centrum Warenhaus am Alexanderplatz verbindet er persönliche Eindrücke mit erzählerischer Fiktion und zeichnet ein vielschichtiges Bild des Alltags in der späten DDR. Was davon Erinnerung ist und was Erzählung, bleibt bewusst offen.
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