Dieses Buch erzählt von über zwei Jahrzehnten Arbeit in einem System, das nach außen reibungslos funktioniert und nach innen Menschen langsam aufreibt. Es ist kein Abrechnungsbuch, sondern ein persönlicher Bericht über Verantwortung, Taktung, Erwartungsdruck und das schleichende Verlieren der eigenen Grenzen. Offen, ruhig und ohne Pathos beschreibt der Autor, wie Arbeit Identität werden kann und was passiert, wenn man sich selbst dabei aus den Augen verliert. Ein Buch für Menschen, die funktionieren mussten. Und für alle, die verstehen wollen, was das mit einem macht.
Marcus Schmidt arbeitete über zwanzig Jahre in einem durchgetakteten Betriebsumfeld mit hohen Erwartungen an Leistung, Verlässlichkeit und Tempo. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit bilden die Grundlage für dieses Buch. Er schreibt nicht aus literarischem Anspruch, sondern aus dem Bedürfnis heraus, Erlebtes einzuordnen und sichtbar zu machen für sich selbst und für andere, die ähnliche Wege gegangen sind.
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