Gedichte, Geschichten, Gedanken der inzwischen 91-Jährigen Autorin entstanden zwischen Suppe und Kartoffeln, der Erziehung ihrer eigenen Kinder und der angenommenen Pflegekinder. Die Texte wechseln zwischen allen Lebensthemen: Freude, Enttäuschung, Sinn, Sehnsucht, Ernst und Humor. Immer lagen Stift und Zettel in ihrer Nähe, denn die Verse und Sätze kamen ihr ungerufen in den Sinn. "Ich wollte nicht schreiben, ich musste schreiben. Nie machte es mir Mühe, alle die Gedanken zu notieren, Verse zu bilden. Es war, als ob sie mir jemand auftrug, ja, sie mir in die Feder diktierte."
Elisabeth Körner lebt im Ruhrgebiet, in Recklinghausen. Geboren in 1935 in Oberschlesien bei Oppeln, erlebte die 8-Jährige die Flucht, u. a. zu Fuß und im Güterwaggon ohne Fenster und Hygieneeinrichtungen. Im Nachkriegsdeutschland hatte sie keine Chance einen Beruf zu erlernen und dann doch in mehreren Berufen ihre Frau gestanden. Ihre in Schulheften, auf Schreibblöcken und Zetteln aller Art und Herkunft notierten Texte, Gedichte, Geschichten, Gedanken füllen Taschen, Mappen, Kartons. Einen kleinen Teil ihres Schaffens hat sie nun für dieses Buch freigegeben.
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