Zwischen der Weite Sibiriens und dem Leben in Deutschland spannt sich der Bogen dieser Geschichten. Sie erzählen von Freiheit und Verlust, von Hoffnung und Erschütterung, von inneren Landschaften und einer Welt, die sich in den letzten dreißig Jahren tiefgreifend verändert hat. Die frühen Texte tragen den Atem einer Zeit, in der nach dem Fall des Eisernen Vorhangs alles möglich schien. Die späteren entstanden in einer Welt, die erneut ins Wanken geriet, geprägt von politischen Brüchen, neuen Ängsten und der Frage, wie man Mensch bleibt, wenn die Geschichte sich zurückzudrehen scheint. Dieses Buch vereint zwei Stimmen derselben Seele: die träumerische Sehnsucht nach Freiheit und die wache Beobachtung einer Welt im Umbruch. Wer diese Seiten aufschlägt, begegnet einer persönlichen Reise und zugleich dem Echo einer Epoche, die uns alle geprägt hat.
Katharina Fast-Friesen, geboren 1957 in Rosenwald, Altaigebiet, Rußland arbeitete als Kulturhausleiterin. Seit 1992 lebt sie in Norddeutschland, ist verheiratet, hat zwei Kinder. In Deutschland machte sie eine Umschulung, danach arbeitete als Sachbearbeiterin. Sie schreibt Erzählungen, Märchen, kleine Bühnenstücke und Lieder auch in ihrer Muttersprache: Plautdietsch. Einige von ihren Geschichten und Gedichten wurden in russischen, deutschen und plautdietschen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Im August 2011 erschien ihr Buch mit humoristischen Kurzgeschichten "Mein letzter Ritter der Tugend oder Geschichten einer singenden Toilettenfrau". Im November 2017 erschien ihr "Märchenbuch Wunder gibt es doch!"
Sie ist Mitglied im Verein Plautdietsch Freunde e.V. sowie im Förderverein Landdrostei Pinneberg und in der Autorenvereinigung NordBuch e. V. Weitere Informationen finden sie auf ihrer Homepage: www.katharinafast.de
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