Das Schicksal fragt nicht nach Schuld. Es fordert - und nimmt sich, was es will.
Der Weg gabelte sich. Zum wievielten Male? Er hatte die endlosen Stollen und Kammern nicht gezählt. Nur das Grauen in den Nischen der steinernen Wände erfüllte seinen Verstand ...
Wir schreiben das Jahr 1497: In Rom treibt ein grausamer Mörder sein Unwesen. Die Leiber seiner Opfer sind mit dem Namen eines biblischen Dämons gezeichnet. Unter den Toten befindet sich auch Juan Borgia, der älteste Sohn des amtierenden Papstes Alexander VI.
Für die Inquisition ist der Fall schnell entschieden: Francesca Renzi, eine junge Frau, die auf dem Markt heilende Kräuter verkauft, soll vom Teufel besessen und für die Morde mitverantwortlich sein.
Doch Vincenzo Petrarca, Kapitän der römischen Stadtwache und Francesca in tiefer Liebe verbunden, zweifelt an ihrer Schuld. Er nutzt die Gunst des Zeremonienmeisters des Papstes und beginnt zu ermitteln. Immer tiefer taucht er in die Abgründe einer Stadt ein, die von Intrigen, religiöser Verblendung und gnadenloser Brutalität beherrscht wird.
Die Zeit drängt: Wenn Vincenzo den wahren Täter nicht findet, endet Francescas Leidensweg auf dem Scheiterhaufen.
"Im Schatten der Borgias" ist ein Mystery-Thriller, der das spätmittelalterliche Rom in all seinen Facetten lebendig werden lässt. Der Roman verwebt historische Fakten mit einer fiktiven Mordserie und zeichnet ein schonungsloses Bild einer Epoche, in der Macht, Glaube und Angst untrennbar miteinander verbunden waren. Es ist ein Verschwörungsthriller über Schuld und Wahrheit, Glauben und Gewalt - und den Mut, sich gegen das Unrecht zu stellen.
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Holmer Rosenkranz lebt in Thüringen und geht gern auf Reisen in Länder am Mittelmeer mit kulturgeschichtlichem Hintergrund. Der historische Kriminalroman »Im Schatten der Borgias« lässt die Zeit des späten Mittelalters wieder aus dem Nebel der Geschichte auftauchen. Detailreich und mit lebendiger Sprache beschreibt das Buch eine Epoche, in der die einfachen Menschen hilflos der brutalen Willkür der Inquisition und des Papstes ausgesetzt waren. Eine emotional nahegehende und reich bebilderte Illustration der Verhältnisse in Rom am Ende des 15. Jahrhunderts.
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