Die griechischen Tragiker bilden nicht nur den Ursprung der abendländischen Dramatik, sondern sie definieren auch das Wesen der Gattung. Von ihrem Werk ausgehend versucht der Autor, Kennzeichen der Tragik zu definieren und auf Dramen der Neuzeit anzuwenden. Er verfolgt den geschichtlichen Prozess bis ins 20. Jahrhundert hinein, wobei die Bearbeitungen und Modernisierungen antiker Mythen sein besonderes Interesse finden. In verständlicher und lebendiger Sprache werden 49 Werke bedeutender Dramatiker ausgelegt, an Hand derer die literaturgeschichtliche Entwicklung nachvollzogen werden kann. Auch die Geschichte des Theaters wird erklärt, soweit sie für ein Verständnis notwendig ist. Das Buch eignet sich auch zur Vor- oder Nachbereitung von Theateraufführungen.
Axel Burghausen, Jahrgang 1953, war als Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte und Katholische Religion in Duisburg tätig. Nach seiner Pensionierung begann er, Themen, die ihn seit längerem interessieren, schriftlich aufzuarbeiten und jeweils als Buch zu veröffentlichen. Seine Fähigkeit, komplexe Inhalte seine Schülern und Schülerinnen verständlich zu erklären, überträgt er dabei auf die schriftliche Darstellungsweise.
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