Schlagworte: Moderne Mundartlyrik deutsch, Dialektgedichte mit Wortwitz, humorvolle Mundartliteratur, Gereimte Alltagsbeobachtung in Mundart, literarischer Dialekthumor
GSCHEID BLED nennt sich das vorliegende Buch und mundartaffine Leser haben darin natürlich sofort wieder den grandiosen Doppelsinn des Wortpaares erkannt. Wieder deshalb, weil es sich dabei um das Nachfolgewerk des 2020 veröffentlichten Erstlings handelt. Der Doppelsinn ergibt sich daraus, dass einerseits die beiden Begriffe für sich gemeint sein können, also Gscheid und Bled, was auch zutrifft, weil von beidem wirklich jede Menge im Buch vorhanden ist. Andererseits wäre auch die inhaltlich zusammenhängende Form von Gscheid Bled denkbar; also im Sinne von Anständig bled oder Also das ist jetzt aber wirklich sehr, sehr bled. Der Untertitel des Buches Gereimte Dialektkunst vom Ollerfeinsten liefert ein weiteres und unverkennbares Indiz dafür, dass es sich im vorliegenden Werk um Mundartstücke handelt. Und dass es ein Nachfolgewerk ist, wurde durch die Zusätze No immer und Da zweite Teu raffiniert angedeutet. In dem Sinne: "Tat mi gfrein, wenn´s eich gfoit!"
Herbert Eliasch, Jahrgang 1964, ist Betriebswirt und arbeitet im Finanzbereich in Wien, wo er auch lebt. Er ist seit über 36 Jahren (mit derselben Frau) verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Das kreative Schaffen umfasst vor allem das Schreiben, wobei sich dieses sowohl thematisch als auch stilistisch nicht eingrenzen lässt. Den Autor reizt die Vielfalt. Er hat insgesamt bereits neun Buchprojekte verwirklicht, vier davon im Wiener Dialekt.
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