Ein Nicole-Friedli-Krimi Ein Mord in Schwyz, einer in Zürich, ein dritter im Berner Bremgartenwald. Leutnant Nicole Friedli wird in einen Fall hineingezogen, der bald nationale Dimensionen annimmt: Drei Menschen sterben - alle mit Bezug zur Behindertenarbeit - alle auf qualvolle Weise. Und bei jedem Tatort bleibt ein rätselhaftes Zahlenmuster zurück. Ein Code? Eine Botschaft? Die Polizei arbeitet rund um die Uhr, Ermittler aus Bern, Zürich und Schwyz bilden eine Sonderkommission. Doch die Motive des Täters liegen tief verborgen - in einer Welt, die viele nur vom Hörensagen kennen: Der Welt derer, die nicht gesehen werden. Der Täter ist blind - und hochintelligent. Seine Wut? Präzise. Seine Opfer? Zielgerichtet ausgewählt. Was als klassische Mordermittlung beginnt, wird für Nicole Friedli zum moralischen Drahtseilakt: Wie viel Verantwortung trägt ein Staat, der Integration predigt und Ausgrenzung lebt? Ein Kriminalroman, der bewegt, verstört und nachdenklich macht.
Stefan Philipp Hofmann, geboren 1969, lebt im Zürcher Oberland. Nach seiner Ausbildung als Klavierbauer und Klavierstimmer machte er sich 1992 selbstständig. Seit 2010 vollständig blind, fand er nach einem beruflichen Einschnitt während der Pandemie einen neuen Weg und unterrichtet heute Schwyzerörgeli im Tösstal. Seine Geschichten verbinden Lebenserfahrung mit Spannung - ehrlich, direkt und manchmal rau, aber immer mit einem feinen Gespür für Menschen.
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