"Seltsam, wie weit man fährt, um vor einer Wand zu stehen."
Eine Frau kommt nach Bühren, an einen Ort, der nichts verspricht - Keine Erlösung, keine Antworten. Nur Anwesenheit. Am Rand der Basaltwand begegnet sie einer Landschaft, die älter ist als jede Erklärung, und einer Frau, die dort lebt, nah am Stein und am Wasser.
Zwischen Basalt, Quelle und Schweigen beginnt sich etwas zu verschieben. Durch Nähe. Zum Boden. Zum eigenen Körper. Zu einer Wahrheit, die sich nicht im Kopf entscheidet.
Was folgt, ist eine Bewegung nach innen und nach unten. Ein Hören unter die Worte. Ein Erinnern, das im Körper stattfindet. Je weniger benannt wird, desto deutlicher zeigt sich, was wirkt. Was hält. Was bleibt.
In die Tiefe - Bühren erzählt von Schwellen, von der stillen Kraft eines Ortes und von der Rückkehr zu einer Wahrnehmung, die tiefer reicht als jede Erklärung.
Ein literarischer Kraftortroman für Leserinnen und Leser, die dem Körper mehr trauen als der Analyse.
Alexandra H. Meier schreibt keine Bücher, um Antworten zu geben. Sie öffnet Räume, in denen etwas Eigenes sichtbar werden kann. Ihre Texte entstehen aus Erfahrung, nicht aus Konzept - und richten sich an Frauen, die spüren, das etwas nicht mehr stimmt, auch wenn sie noch nicht wissen, was es ist.
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