Schlagworte: Psychologischer Roman über Erschöpfung, Roman über Burnout und Selbstfindung, Gegenwartsroman über Selbstverlust, Frauenroman über inneren Neubeginn, Gesellschaftliche Erwartungen
Alea erfüllt Erwartungen. Im Beruf, im Alltag, im Leben. Sie hält durch, organisiert, trägt - bis ihr Körper nicht länger mitmacht.
Was lange wie Stabilität wirkt, entpuppt sich als Erschöpfung. Was nach Kontrolle aussieht, ist längst Selbstverlust. In einem Alltag aus Leistungsdruck, Loyalität und dem Anspruch, allem gerecht zu werden, verliert Alea immer mehr den Kontakt zu sich selbst.
Als nichts mehr funktioniert, beginnt etwas, das sie nicht länger aufschieben kann: der Rückweg zu ihrer eigenen Wahrheit. Zwischen Angst, Rückzug und wachsender Klarheit stellt sie sich den Maßstäben, die ihr Leben bestimmt haben - und der Frage, ob Anpassung wirklich Sicherheit bedeutet.
"Irreversible" ist ein psychologisch dichter Roman über Burnout, gesellschaftliche Erwartungen und den Mut, das eigene Leben neu auszurichten.
Wie weit muss ein Mensch sich von sich entfernen, bevor Umkehr zur einzigen Richtung wird?
Marlen Zeisl schreibt aus genauer Beobachtung gesellschaftlicher Entwicklungen heraus. Sie analysiert Strukturen in Arbeitswelt und Alltag - jene Mechanismen, die Stabilität versprechen und zugleich innere Erosion begünstigen. In ihrem Debütroman Irreversible richtet sie den Blick auf die leisen Wendepunkte moderner Lebensentwürfe: auf Leistungsnormen, Rollenbilder und die Frage, wann Anpassung zur Selbstverleugnung wird. Ihre Texte verbinden gedankliche Präzision mit erzählerischer Klarheit - unaufgeregt, analytisch und zugleich nah an der Realität. Marlen Zeisl interessiert sich für die Momente, in denen vermeintliche Vernunft hinterfragt wird - und Entscheidungen entstehen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Sie lebt und arbeitet in der Schweiz.
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