Das afghanische Flüchtlingskind Emal, vergessen in einem kleinen österreichischen Ort in den Allgäuer Alpen, trifft auf die vom Schicksal ebenfalls schwer gebeutelte Inga aus Deutschland, die dort regelmäßig mit ihrem Mann Urlaub macht. Der Junge schleicht sich sofort in ihr Herz, doch ihre Wege trennen sich schon bald. Für Emal beginnt eine Zeit im Kinderheim, bis ihn eine nette Pflegefamilie aus dem Allgäu bei sich aufnimmt. Traumatisiert durch den Verlust der Eltern auf der Flucht betritt der Junge in Deutschland völliges Neuland. Es kommt zu einer erneuten Begegnung mit Inga und ihrer Familie. Schicksalhafte Wege bringen die beiden Familien und Emal zusammen. Durch einen erneuten Schicksalsschlag und dazu die Corona-Pandemie wird ihrer aller Leben ein weiteres Mal auf den Kopf gestellt. Jetzt heißt es darauf vertrauen, dass Gottes verschlungene Wege die richtigen sind. - Eure Wege sind nicht meine Wege - Lassen wir uns von Gott leiten.
Eine Geschichte, die die Herzen berührt, nachdenklich macht und uns die Zuversicht gibt, nicht allein auf dem Weg zu sein, so schwer er uns erscheint.
Luisa von Bertram, 1965 in einer Kleinstadt in Baden-Württemberg geboren, lebt bis heute, zusammen mit ihrer Familie, an ihrem Geburtsort im idyllischen Neckartal. Mitten in einer Lebenskrise fand sie den Weg zum Schreiben. Ursprünglich gedacht als therapeutische Aufgabe und inspiriert durch die beginnende Flüchtlingskrise, entstand so ihr erster Roman Ist da jemand?.
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