Jagdethik Vom Stolz und von der Demut ist ein reflektiertes Begleitbuch für angehende sowie erfahrene Jägerinnen und Jäger. Es versteht Jagd nicht nur als Handwerk, sondern als ethische Verantwortung gegenüber Wild, Natur und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Waidgerechtigkeit, Respekt vor der Kreatur, Tierschutz, Mutterschutz, der verantwortungsvolle Umgang mit Jagdhunden, Wildbret, Trophäen und moderner Technik. Das Buch setzt sich kritisch mit der Rolle der Jagd in einer zunehmend urbanisierten und digital sichtbaren Welt auseinander. Es zeigt, warum jagdliches Handeln heute nicht nur fachlich korrekt, sondern auch kommunikativ, moralisch und gesellschaftlich verantwortbar sein muss. Themen wie Social Media, öffentliche Wahrnehmung, bleifreie Munition, Etikette, Demut und Selbstreflexion werden praxisnah und zugleich tiefgründig behandelt. Dieses Werk lädt dazu ein, die eigene Haltung im Revier zu prüfen: Warum jagen wir? Wie übernehmen wir Verantwortung? Und wie bewahren wir Stolz, ohne die Demut vor dem Leben zu verlieren? Ein Buch für alle, die Jagd als lebenslanges Lernen begreifen und Waidgerechtigkeit nicht als Tradition von gestern, sondern als ethischen Maßstab für die Zukunft verstehen.
Stefan bringt die Perspektive eines erfahrenen Jägers, Ausbilders und Fachmanns aus der Waffenbranche in dieses Buch ein. Seit vielen Jahren begleitet er angehende Jägerinnen und Jäger auf ihrem Weg ins Waidwerk und kennt die technischen, rechtlichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen der Jagd aus der Praxis. Für ihn beginnt jagdliche Ethik nicht erst im Revier, sondern bereits dort, wo Wissen vermittelt, Verantwortung geschult und Haltung geprägt wird. In seiner Arbeit sieht er täglich, wie entscheidend eine fundierte Ausbildung ist: im sicheren Umgang mit Waffen, im Verständnis für jagdliche Abläufe, im Respekt vor dem Wild und in der Fähigkeit, unter realen Bedingungen verantwortungsbewusst zu entscheiden. Seine Erfahrung zeigt, dass Waidgerechtigkeit nicht allein aus Tradition entsteht, sondern aus Können, Selbstdisziplin und einem tiefen Bewusstsein für die Folgen des eigenen Handelns.
Katharina Babinski
Katharina Babinski bringt als junge Jägerin und Therapeutin im psychosozialen Bereich eine Perspektive in das Waidwerk ein, die selten ist: den Blick einer Frau, die nicht aus jagdlicher Tradition kommt, sondern sich der Jagd bewusst, prüfend und mit innerer Tiefe genähert hat. Gerade dadurch erkennt sie ihren Wert jenseits von Brauchtum und Technik. Für sie ist Jagd auch ein Erfahrungsraum für Verantwortung, Selbstführung, Demut und Resonanz mit der Natur. Ihre therapeutische Prägung schärft den Blick für das, was zwischen Menschen, Tier und Natur geschieht für Haltung, Grenzen, innere Reife und die Verantwortung, die mit jeder Entscheidung verbunden ist. Damit steht Sie für eine neue, reflektierte Generation im Waidwerk.
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