Manche Bilder betrachtet man, andere erinnern sich an etwas in uns. Die Werke von Julia Lippitsch erzählen von inneren Landschaften, von Verwurzelung, Verletzlichkeit, Kraft und Liebe. Die Texte von Christian Geltner begleiten diese Bilder auf einer Reise durch Erinnerung, Atem und Bewusstsein. Entstanden ist ein Buch über die verborgenen Wege der Heilung, dort, wo Kunst, Leben und Seele einander begegnen. Eine Einladung, tiefer zu atmen und sich selbst wiederzufinden. Staunen. Erinnerung. Berührung. Hoffnung.
DER AUTOR Dr. Christian Geltner, Jahrgang 1968, wuchs als Kind in Burkina Faso auf. Er erlebte seine Gymnasialzeit in Vorarlberg und sein Medizinstudium in Innsbruck. Als Facharzt für Lungenheilkunde und Innerer Medizin war er viele Jahr in Österreich und Deutschland in leitenden klinischen Positionen tätig, ehe er mit der ATEMPRAXIS in Innsbruck einen eigenen Ort für Gesundheit, Atmung und persönliche Entwicklung schuf. Neben seiner medizinischen Arbeit beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit holotroper Atemarbeit, transpersonaler Psychologie, Bewusstseinsforschung und den spirituellen Traditionen verschiedener Kulturen. Reisen durch Europa, Afrika und Asien sowie die Begegnung mit fernöstlicher Philosophie, Mystik und Meditation prägen sein Denken ebenso wie seine ärztliche Erfahrung. Während eines Sabbaticals fand er zur Literatur. Heute verbindet er medizinisches Wissen, psychologische Tiefe und erzählerische Kraft in seinen Büchern. Sein Werk umfasst populärwissenschaftliche Sachbücher ebenso wie Romane zwischen Kriminalgeschichte, spiritueller Suche und Magischem Realismus. DIE KÜNSTLERIN Mag.(FH) Julia Lippitsch, MA, geboren 1984, lebt in Tirol und Vorarlberg, zwei Orte, die ihre Wahrnehmung bis heute prägen. Die Berge, das Licht und die wechselnden Zustände der Natur sind keine Motive im klassischen Sinn, sondern ein ständiger Hintergrund ihres künstlerischen Denkens. Sie wirken nicht direkt in die Bilder hinein, sondern vielmehr in die Haltung, aus der heraus die Arbeiten entstehen. Im Zentrum ihres Interesses steht das Spannungsfeld zwischen Ruhe und Bewegung, zwischen Klarheit und Auflösung. Diese Zustände finden sich in unterschiedlicher Form in ihren Werken wieder und bilden eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und Verdichtung. Neben ihrer eigenen künstlerischen Praxis engagiert sie sich in der regionalen Kunstszene und steht im Austausch mit anderen künstlerischen Positionen. Ihre Arbeit versteht sich als offener Prozess, als ein Raum, der sich immer wieder neu formt und im Dialog mit der Welt weiterentwickelt.
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