Ein buntes Panorama des dörflichen Giebichenstein-Viertels: Hartmut Ziegler berichtet in seinen autobiografischen Erzählungen aus einer lebendigen Kindheit der 1950er und 1960er Jahre. Seine Mutter kommt 1945 zusammen mit seiner Schwester als Flüchtling in Halle an, bleibt und wird Teil der Großen Gosenstraße. Hartmut, genannt Hacke, erlebt hautnah Armut, Gewalt und Kriegsfolgen, zugleich aber auch Zusammenhalt und zahlreiche unbeschwerte Ereignisse in einer eingeschworenen Gemeinschaft. Wasser ist Hartmuts Element - Nordbad, Saalestrände, nahegelegene Seen und Schwimmhallen von Sportvereinen und GST werden zum Zuhause eines sportbegeisterten Jungen, der daraus Kraft schöpft und über sich hinaus wächst. Hartmut Ziegler reiht schwungvoll Episode an Episode und zeichnet so ein intensives und dichtes Bild des Halle der Nachkriegszeit.
Der Autor Hartmut Ziegler wurde 1947 in Halle / Saale geboren, wo er heute noch lebt. Seine Mutter, alleinerziehend, Umsiedlerin aus Schlesien, kam 1945 mit ihrer einjährigen Tochter nach Mitteldeutschland. Während sie arbeitete, war der Autor in kommunaler Obhut. Kinderkrippe, Kindergarten, Schulhort bis zum zehnten Lebensjahr. Besuch der Zehnklassigen Polytechnischen Oberschule. Lehre zum Werkzeugmacher und Ingenieurstudium in Leipzig. Ab 1971 ingenieurtechnische Tätigkeiten in der Chemie- und Zementindustrie, im Anlagenbau in Niedersachsen und als Bauleiter im Gerüstbau. Im Kindes- und Jugendalter konnte sich Hartmut Ziegler in verschiedenen Sportvereinen ausprobieren. Über den Pferdesport kam er zum Modernen Fünfkampf. In dieser Sportart hatte er nationale und internationale Wettkämpfe. Hartmut Ziegler wandte sich in späten Jahren in einem Freundeskreis der Lyrik zu und schreibt Gedichte.
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