Schlagworte: ungarische Nachkriegsliteratur, István Fekete Erzählzyklus, literarische Erzählungen Ungarn, Erzählzyklus nach dem Krieg, Schicksalsgeschichten Nachkriegszeit
Hier liegt uns - im Gegensatz zu den bisher erschienen Bänden - keine Novellensammlung, sondern ein Erzählzyklus von István Fekete vor, den der Autor unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg verfasste. Die Kerzen erleuchten in jeder Geschichte eine schicksalhafte Wendung im Leben der handelnden Personen. Fekete zeichnet mit großer Bravour, manchmal nur durch eine blitzartige Skizze, aber mit dem von ihm bekannten, tiefen emotionalen Einfühlungsvermögen die Handlung seiner Helden nach.
István Fekete (1900 - 1970), ungarischer Schriftsteller. In einer Lehrerfamilie geboren und aufgewachsen, studierte er nach seiner Militärzeit Agrarwissenschaften. Danach arbeitete er als Verwalter auf mehreren großen Gütern in Westungarn. Später bekam er im Landwirtschaftsministerium eine Stelle und war mit der Lehrfilmproduktion für die Landbevölkerung beauftragt. Nach dem II. Weltkrieg mit der kommunistischen Machtübernahme verlor er seine Arbeit und musste sich mit Gelegenheitsarbeiten seinen Unterhalt verdienen. Vor dem Krieg war er ein bekannter und anerkannter Schriftsteller, danach aber mit Veröffentlichungsverbot belegt. Erst nach der Revolution im Jahr 1956 durfte er wieder publizieren. Er verfasste in dieser Zeit aber bevorzugt Jugendbücher und Tierromane, damit die Machthaber keinen Anstoß an seinen Schriften nahmen.
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