Der erste Montag als Meister liegt noch keine zwei Wochen zurück. Vor mir stehen vier Männer, einer davon älter als ich. Niemand hält eine Einführungspräsentation. Keine Checkliste, kein Handbuch, kein "So macht man das bei uns." Nur: die nächste Situation.
Ich habe viel gelernt in dieser Werkstatt. Und in allen, die danach kamen. Aber ich habe es nicht gelernt, weil mich jemand vorbereitet hätte. Ich habe es gelernt, weil niemand da war und ich trotzdem entscheiden musste.
Der Meisterbrief macht dich zum Fachmann. Er macht dich nicht zum Unternehmer.
Was das bedeutet - in der Kalkulation, im Führungsalltag, in der Nacht nach dem Werkstattbrand - das steht in diesem Buch. Nicht als Theorie. Als das, was ich selbst erlebt, falsch gemacht und irgendwann richtig hingekriegt habe.
Heute nutze ich Künstliche Intelligenz als Sparringpartner für Entscheidungen, die ich früher alleine treffen musste. Ein Werkzeug ohne eigene Agenda. Dieses Werkzeug hätte ich früher gebraucht.
Das Buch ist für Werkstattinhaber, die merken, dass bei Zahlen und Systemen bisher zu wenig hingeschaut wurde. Für alle, die wissen wollen, was nach dem Meisterbrief wirklich anfängt.
Markus Mangold ist Kfz-Meister und Unternehmer. Den Meisterbrief hat er 2009 gemacht - und ist seitdem seinen eigenen Weg gegangen: angestellt als Werkstattmeister, dann Fachtrainer beim Hersteller, seit Mitte 2018 führt er einen spezialisierten Kfz-Betrieb. Über 25 Jahre in der Branche.
Was ihn von externen Beratern unterscheidet: Er ist keiner. Er schreibt aus der Werkstatt heraus, nicht über sie - über Führung, Kalkulation und den Alltag, wenn es ernst wird.
Seine Initiative Zeos83 macht KI-Methoden praxisnah für Handwerks- und Werkstattbetriebe zugänglich. Nicht als Technologie-Evangelismus, sondern als Werkzeugkasten für Inhaber, die keine Zeit für Theorie haben.
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