Die meisten Bürger sind für Umweltschutz. Hundertausende Schüler sind bei Friday-4-future aktiv. Ältere Bürger sind in anderen grünen und linken Bündnissen für die Zukunft. Doch andere Millionen Deutscher sind sehr skeptisch. Wer kann denn wirklich etwas tun? Viele streiken und protestieren. Manche Klimaaktivisten blockieren Straßen und Flughäfen und sorgen für Stress. Einige Bürger hassen die Unruhestifter und wünschen ihnen die Pest. In dieser Lage gründeten sich die Psycho-4-future. Die Psychologen versuchen die polarisierenden Lager durch gute Klimakommunikation zu erreichen. Mit Vorträgen und Artikeln suchen sie friedlichen Einfluss. Für emotionalen Halt in der Klimakrise und Information eröffneten sie weltweit 'Klimacafés'. Der Roman spielt vor allem um das fiktive Klimacafé 'Grüne Schnecke'. Das entwickelt sich von klein zum internationalem Kongress und Festival. Doch was gut gelaunt beginnt wird zum Kriminalfall. Menschen sterben und leider ist es Mord. Der Erzähler Lenz und Steffi, die nicht nur Psychologin sondern auch Kunsthistorikerin ist, stehen im Mittelpunkt und lösen nicht nur den Fall. Sie klären, was Klimagefühle sind, finden sich in verwickelten ökologischen Vermarktungsinteressen, politischen Kontexten. Sie haben Sex, leben familiäre Vorstellungen und liebevolle Gemeinschaft. Das leichte, spannende, temporeiche Buch ist vor allem phantstisches schillerndes Bild einer umstrittenen städtischen alternativen deutschen Kultur, die nicht nur im Roman ins Fadenkreuz gerät.
Norbert Theodor Maria Flamme, geboren 1958, arbeitet seit Jahren als Psychotherapeut und Diplompsychologe. Er lebt in der "Metropole Ruhr" Duisburg und pendelt privat in die Eifel an der Rur. Wie der fiktive Autor, der in seinem Buch zu Wort kommt, hat er fachzeitschriftlich und belletristisch mehrere Artikel und Bücher veröffentlicht. Zuletzt erschienen "2037" und "Manöver für unglückliche Lösungen" bei Books on Demand im Jahr 2024.
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