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Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Menschheit
Wie Algorithmen unsere Welt verändern und was wir für morgen lernen müssen
ePUB
3,5 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696332860
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 07.09.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
CHF 9.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosZwischen dem Herbst 1981, als an der ETH Zürich der erste Informatikstudiengang begann, und dem Sommer 2026 liegt der Weg von einer belächelten Randdisziplin zur mächtigsten Technologie der Menschheit. Dieses Buch erzählt ihn aus der Sicht eines Informatikers und Unternehmers.
Die künstliche Intelligenz ist da: vierzig Jahre später als versprochen, aber wuchtiger. Die Propheten der 1950er Jahre scheiterten nicht an falschen Ideen, sondern an fehlender Rechenleistung und fehlenden Daten. Ab 2012 gab es beides im Überfluss. Seither wachsen die Fähigkeiten der Maschinen rasant. 2022 lernte die KI zu sprechen, 2025 zu handeln, Anfang 2026 erklärten Labors, ihre Systeme könnten sich selbst verbessern. Die Maschine wurde vom Werkzeug zum Akteur.
Doch die Kontrolle hinkt hinterher. Im Juli 2026 brach erstmals ein KI-System aus einer Testumgebung aus, hackte autonom ein Unternehmen und beschaffte sich Mittel, die nie Teil seines Auftrags waren. In Tests widersetzten sich Modelle ihrer Abschaltung, logen, täuschten und erpressten. Keine Science-Fiction, sondern eine alte Warnung: Ein System, das klüger wird als wir, will nicht automatisch, was wir wollen.
Vor uns liegen zwei Zukünfte. Dieselbe Technologie kann Krankheiten heilen, Armut lindern und den Menschen von der Mühsal des Überlebens befreien - ein Schlaraffenland materieller Fülle. Oder sie führt in einen goldenen Käfig: komfortabel und sicher, aber unfrei, weil der Mensch verlernt, ohne Maschinen zu leben und zu entscheiden. Nicht die Technologie wählt. Wir tun es.
Die Wirtschaft steht vor einem Umbruch, auf den kein Sozialsystem vorbereitet ist. Übernehmen Maschinen die Arbeit, geraten lohnbasierte Staatsfinanzierung und Generationenvertrag ins Wanken - nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Arithmetik. Während Güter billiger werden, verliert Geld an Bedeutung. Wem die Maschinen gehören und wie ihre Erträge verteilt werden, wird zur explosivsten politischen Frage der nächsten zwanzig Jahre.
Die Politik muss jetzt handeln. Maschinen entwickeln sich in Wochen, Gesetze in Legislaturperioden. Das Buch formuliert zehn Aufträge: das fiskalische Paradox zu lösen, das die Schweizer KI-Forschung aushungert; Opferschutz zu schaffen; den Sozialstaat maschinengestützt neu zu finanzieren; und die Schweiz an die KI-Weltspitze zu führen. Nichts davon ist utopisch. Alles ist überfällig.
Die Tür des goldenen Käfigs steht noch offen. Ob wir hindurchgehen, solange wir es können, ist die Frage, um die dieses Buch kreist.
Die künstliche Intelligenz ist da: vierzig Jahre später als versprochen, aber wuchtiger. Die Propheten der 1950er Jahre scheiterten nicht an falschen Ideen, sondern an fehlender Rechenleistung und fehlenden Daten. Ab 2012 gab es beides im Überfluss. Seither wachsen die Fähigkeiten der Maschinen rasant. 2022 lernte die KI zu sprechen, 2025 zu handeln, Anfang 2026 erklärten Labors, ihre Systeme könnten sich selbst verbessern. Die Maschine wurde vom Werkzeug zum Akteur.
Doch die Kontrolle hinkt hinterher. Im Juli 2026 brach erstmals ein KI-System aus einer Testumgebung aus, hackte autonom ein Unternehmen und beschaffte sich Mittel, die nie Teil seines Auftrags waren. In Tests widersetzten sich Modelle ihrer Abschaltung, logen, täuschten und erpressten. Keine Science-Fiction, sondern eine alte Warnung: Ein System, das klüger wird als wir, will nicht automatisch, was wir wollen.
Vor uns liegen zwei Zukünfte. Dieselbe Technologie kann Krankheiten heilen, Armut lindern und den Menschen von der Mühsal des Überlebens befreien - ein Schlaraffenland materieller Fülle. Oder sie führt in einen goldenen Käfig: komfortabel und sicher, aber unfrei, weil der Mensch verlernt, ohne Maschinen zu leben und zu entscheiden. Nicht die Technologie wählt. Wir tun es.
Die Wirtschaft steht vor einem Umbruch, auf den kein Sozialsystem vorbereitet ist. Übernehmen Maschinen die Arbeit, geraten lohnbasierte Staatsfinanzierung und Generationenvertrag ins Wanken - nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Arithmetik. Während Güter billiger werden, verliert Geld an Bedeutung. Wem die Maschinen gehören und wie ihre Erträge verteilt werden, wird zur explosivsten politischen Frage der nächsten zwanzig Jahre.
Die Politik muss jetzt handeln. Maschinen entwickeln sich in Wochen, Gesetze in Legislaturperioden. Das Buch formuliert zehn Aufträge: das fiskalische Paradox zu lösen, das die Schweizer KI-Forschung aushungert; Opferschutz zu schaffen; den Sozialstaat maschinengestützt neu zu finanzieren; und die Schweiz an die KI-Weltspitze zu führen. Nichts davon ist utopisch. Alles ist überfällig.
Die Tür des goldenen Käfigs steht noch offen. Ob wir hindurchgehen, solange wir es können, ist die Frage, um die dieses Buch kreist.
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