Der Kupferbergbau prägte die Geschichte von Stadtberge, dem heutigen Marsberg. Bereits seit dem frühen Mittelalter wurde an Diemel und Glinde Kupfer gewonnen - ein wirtschaftlicher Faktor, der möglicherweise auch zur strategischen Bedeutung der Region beitrug, als Karl der Große im Jahr 772 mit der Eroberung der Eresburg hier die Sachsenkriege begann.
Der Band untersucht die räumliche Entwicklung des Kupferbergbaus in Stadtberge im 19. und 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die Gruben Friederike, Oskar und Mina mit ihren Stollen, Schächten, Überhauen und Gesenken. Historische Quellen und Abbildungen dokumentieren die bergbauliche Infrastruktur und zeigen die Veränderungen der Montanlandschaft.
Eine fundierte Darstellung der regionalen Bergbaugeschichte und ihrer Bedeutung für die Entwicklung des heutigen Marsberg.
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