Kurzgeschichten - selbst erlebt
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Kurzgeschichten - selbst erlebt

Christfried Tögel

Geschichte & Biografien

Paperback

294 Seiten

ISBN-13: 9783695746903

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 03.03.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Kurzgeschichten, Sigmund Freud, Psychiatrie, Reisen, Sport

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Christfried Tögel ist Herausgeber der Sigmund Freud Gesamtausgabe, der ersten vollständigen Ausgabe der Schriften Sigmund Freuds.
Dieses Buch ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, in denen Tögel - Psychologe, Freud-Biograf, Weltenbummler und Großvater - sein Leben mit leichter Hand und viel Selbstironie erzählt. Der Bogen spannt sich dabei von den frühesten Kindheitserinnerungen beim schachspielenden Großvater über halsbrecherische Fahrradfahrten durch das Leipzig der 1950er Jahre bis zum Formel-1-Lärm in Monaco.
Dabei begegnen die Leser Figuren wie Helene Weigel, Eric Kandel, Günter Grass, Dietmar Schönherr, Herbert Grönemeyer ... Und natürlich Freud selbst, dem Tögel sein Leben als Biograf und Herausgeber gewidmet hat.
Tögel erzählt persönlich, pointiert und mit trockenem Humor. Peinliche oder schmerzhafte Episoden - von der verhinderten Sportlerkarriere bis zum Autounfall in Florida samt US-Gerichtsverfahren - verwandelt er so in gut lesbare Geschichten.
Er nimmt sich selbst nie ganz ernst, scheut aber ernste Themen nicht: Jugoslawienkrieg, Ukraine und Arztgeheimnis stehen neben Familienanekdoten, Sportwettkämpfen und akademischen Freud-Debatten.
Für Leserinnen und Leser, die Lust auf eine ungewöhnliche Autobiografie haben, aber keine Lebensbeichte, sondern eine Folge erzählerischer Miniaturen mit historischer Tiefenschärfe und alltagsnahen Details suchen, ist dieses Buch genau das Richtige.
Wer sich für Psychoanalyse, europäische Zeitgeschichte oder einfach für gut beobachteten Alltagswitz interessiert, bekommt mit Tögel einen Autor, der auch zeigen will, dass viele Projekte, die man sich vornimmt, scheitern. Und auch daraus entstehen sehr lesbare Geschichten.
Christfried Tögel

Christfried Tögel

Christfried Tögel, 1953 in Leipzig geboren, ist Freud-Biograph, Wissenschaftshistoriker und Weltreisender, der aus seinem Leben lieber Geschichten macht als Lippenbekenntnisse. Aufgewachsen zwischen Großeltern mit Schachbrett, Herrenzimmer und FKK-Idealen, lernte er früh, dass Kontext alles ist - in Familienkonflikten wie in der Psychoanalyse.

Nach Schule in Leipzig und Stendal, Wehrdienst als NVA-Kraftfahrer und einem Psychologiestudium an der Humboldt-Universität entdeckt er den Traum als wissenschaftliches Problem - sehr zum Missfallen seines Institutsdirektors, der den Traum kurzerhand außerhalb der Psychologie verortet. Tögel promoviert daraufhin einfach bei den Philosophen und habilitiert später über Entstehung und Rezeption der klassischen Psychoanalyse.

Ein biografischer Wendepunkt ist seine Ehe mit der Bulgarin Ginka und der Umzug nach Sofia, wo er an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften arbeitet, Konferenzen organisiert und lernt, dass Bulgarien zwar kein Land unbegrenzter Möglichkeiten, aber durchaus eines unbegrenzter Ausnahmen ist. Später folgen Forschungsaufenthalte in Tübingen, Wien und London, die Leitung eines Freud-Zentrums in Uchtspringe/Magdeburg sowie die Gründung des SALUS-Instituts für psychiatrische Versorgungsforschung.

International bekannt wird Tögel als Herausgeber der ersten vollständigen Sigmund-Freud-Gesamtausgabe und als Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu Freud, Traum, Psychoanalyse und Wissenschaftsgeschichte. Sein Privatleben liefert Stoff für weitere Kapitel: sportliche Erfolge in der Leichtathletik, ein Grand Prix in Monaco, Reisen von Botswana bis Antarktis, ein Autounfall in Florida mit US-Gerichtsverfahren sowie die Geburt von Tochter Ina und zweier Enkel, die ihren Großvater gelegentlich von Freud weg in die Sprungrube der Swiss Masters Athletics begleiten.

In seinen autobiografischen Kurzgeschichten präsentiert sich Tögel als ironischer Chronist eines Lebens zwischen DDR-Alltag, akademischen Milieus, Freud-Archiven und globalen Schauplätzen - mit einem nicht ganz heimlichen Ziel: zu zeigen, dass viele Projekte, die man sich vornimmt, scheitern. Und auch daraus entstehen sehr lesbare Geschichten.

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