Schlagworte: Schicksalsromane Künstlerleben, Kunst als Rettung Gegenwartsliteratur, Introspektiver Künstlerroman, Die Farbe Weiß Minimalismus in der Malerei, Literarische Romane über das Leben eines Künstlers
Theodor malt, um die Lautstärke der Welt auszuhalten und die Stille zu hören. Die Farbe Weiß in all ihren Nuancen wird zu seinem Rückzugsort, zu seiner Sprache, zu seinem Schutz. Er malt in Muschelgrau, Elfenbein, Perlweiß.
Als ein Uhrenhändler ihn entdeckt und bekannt macht, tritt Theodor aus der Unsichtbarkeit in das Licht der Kunstszene. Er wird gefeiert, bewundert, gesehen. Doch mit dem Ruhm wächst auch die Einsamkeit.
Während die Menschen, die ihm Halt geben, nach und nach verschwinden, verliert er den Zugang zu seiner Kunst. Erst eine unerwartete Begegnung führt ihn zurück zu dem, was ihn ausmacht - und zu der Frage, wie man weiterlebt, wenn alles Vergängliche gegangen ist.
Dieser Roman erzählt eindringlich und gleichzeitig mit großer Ruhe von Freundschaft, Verlust und der stillen Kraft des Bei-sich-sein-Könnens. Er verzichtet auf laute Effekte und entfaltet seine Wirkung durch Nähe, Tiefe und eine feinfühlige Sprache.
Ein Buch für Leser*innen, die sich von der Stille berühren lassen wollen.
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