Das Leben meiner Mutter erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die Krieg, Verlust und Entbehrung überlebt hat, aber nie aufgehört hat, für andere da zu sein. In einfühlsamen Gesprächen zwischen Mutter und Sohn entsteht das Porträt einer Generation, die früh lernen musste zu funktionieren, Gefühle zu verdrängen und dennoch Hoffnung zu bewahren. Erinnerungen an Bombennächte, Armut, Familie, Liebe und das Älterwerden verweben sich mit der Frage, wie prägend Kriegserfahrungen über Generationen hinweg bleiben.
Ein persönliches, berührendes Buch über Erinnerung, Stärke und die leisen Spuren, die Eltern im Leben ihrer Kinder hinterlassen.
Mathias Meyer-Langenhoff ist Autor, Pädagoge und Moderator aus Nordhorn. Geboren wurde er 1958 im westfälischen Dingden. Nach seinem Zivildienst in der Altenpflege studierte er Pädagogik und Psychologie und arbeitete viele Jahre als Lehrer an den Berufsbildenden Schulen Gesundheit und Soziales. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit veröffentlichte er zahlreiche Romane, Kinder- und Jugendbücher sowie Kurzgeschichten. Zu seinen Werken zählen unter anderem Die Hexe von Ameland, Gefahr für Burg Bentheim, Olli und die Hundefängerbande, Hagemanns Welt sowie Beiträge in verschiedenen Anthologien. Ein Schwerpunkt seiner literarischen Arbeit liegt auf regionalen Themen, biografischen Erinnerungen und humorvollen Alltagsbeobachtungen. In seinen Texten verbindet er oft gesellschaftliche Fragen mit persönlichen Erfahrungen und einem feinen Sinn für Ironie und Menschlichkeit. Gemeinsam mit Martin Liening initiierte und moderiert Meyer-Langenhoff die Nordhorner Lesereihe LiLa Spätlese, die sich seit Jahren als feste Größe im kulturellen Leben der Region etabliert hat. Darüber hinaus engagiert er sich in Lesungen, Kulturveranstaltungen und literarischen Projekten in der Grafschaft Bentheim. Seine Arbeiten zeichnen sich durch Nähe zu den Menschen, eine klare Sprache und einen warmherzigen, oft humorvollen Blick auf das Leben aus.
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