Leben und Lieben in Schwandorf beschreibt das Leben des Ehepaares Matthias und Anna Süss, mit ihren drei Töchtern Magdalena, Barbara und Johanna. Die Menschen in der Oberpfalz Mitte des 19. Jahrhunderts, waren naturgebunden, die Infrastruktur und die Wege waren schlecht, der Zugang zu Bildung und Dienstleistungen sehr eingeschränkt. Durch Seuchen und Krankheiten in den armen Bevölkerungsschichten herrschte großes Elend in ganz Bayern. Dieser Zustand alltäglichen Not änderte sich erst zum Guten hin, in Schwandorf, mit der Erschließung des Eisenbahnnetzes. Die Familie Süss hätte nun auf eine gute Zukunft hoffen können, doch dann geschieht ein Mord, der alle bis ins Mark erschüttert.
Die Autorin Anita Tränkl wurde 1949 in einer sehr ländlich geprägten Region der Oberpfalz, in der damaligen Kleinstadt Schwandorf, geboren.
Der Vater kam 1947 nach mehrjähriger russischer Gefangenschaft traumatisiert in eine zu 75 % von den Engländern zerbombte Heimatstadt zurück. Über einen langen Zeitraum gelang es dem Kriegsheimkehrer nur schwer, in seinem gesundheitlich desolaten Zustand und unter der armseligen Nachkriegsumgebung ein lebenswertes Dasein für seine immer größer werdende Familie aufzubauen.
Durch die Arbeitslosigkeit des Familienvaters und die Bürde einer schwer erkrankten Mutter lernte Anita Tränkl schon in den ersten Jahren ihres Daseins, was es heißt, Hunger und Not erleben zu müssen. Ohne das Glück und die Freuden einer beschützten Kindheit erleben zu dürfen, war sie bereits im Schulalter gezwungen, die Verantwortung für ihre Geschwister und deren Versorgung zu übernehmen.
Nach Abschluss der Hauptschule begann sie 1964 in der schönen fränkischen Stadt Nürnberg eine Lehre in einer Konditorei. Nach erfolgreichem Abschluss als Beste ihres Jahrgangs entschloss sie sich zu einer Umschulung als Stenotypistin und machte anschließend das Sekretärinnendiplom.
Später begann Anita Tränkl auf dem zweiten Bildungsweg die Abendrealschule in Nürnberg zu besuchen, und nach dem Abschluss der Mittleren Reife absolvierte sie anschließend das Abendgymnasium für Berufstätige.
Sie studierte mit 55 Jahren einige Semester Soziale Arbeit, konnte jedoch wegen zeitlicher Veränderungen ihres Dienstplanes im Polizeipräsidium Nürnberg ihr Studium nicht beenden.
Erst mit 75 Jahren, nachdem sie bei der Laudius Akademie ein Fernstudium für Autoren belegt hatte, begann sie sich mit dem Gedanken anzufreunden, einen Roman zu veröffentlichen. So Gott will, soll es eine Trilogie werden mit dem ersten Titel:"Leben und Lieben in Schwandorf"
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