Im Krieg erkrankte Lieses einziger leiblicher Sohn Jochen schwer. Wenige Monate nach Kriegsende nahm sich ihr Mann das Leben, während Maritta mit ihrem Mann sich in Niederaudorf in schwerster Zeit ein Refugium aufbaute. Nach weiteren schweren Jahren begannen erst mit der Übersiedlung Lieses zu ihrer Schwester und ihrem Schwager nach Niederaudorf 1949 wieder hellere Zeiten. Ihr Sohn Jochen begegnete seiner Gertrud, und Lieses neues Leben an der Seite ihrer Schwester Maritta wurde 1953 mit der Geburt ihrer ersten leiblichen Enkeltochter Brigitte gekrönt.
25 Jahre war Brigitte Klotzsch Lehrerin für Biologie und Chemie. Sie lehrte mit Begeisterung Biologie. Seit 1999 ist sie mit großer Freude Heilpraktikerin für Homöopathie. In der Zeit gab sie Kreativ-Kurse. Seit 2004 behandelt sie nachmittags Patienten und malt und schreibt vormittags Kinderbücher. Sie macht mit ihrem Mann zusammen aus einigen ihrer Bücher Papiertheater-FIlme. Brigitte hat zwei Söhne und drei Enkelkinder.
Uwe von Stosch
Uwe ist einer der Brüder von Brigitte Klotzsch und das dritte der fünf Kinder. Nach Beendigung seiner Ausbildung zum Sonderschullehrer blieb er genau ein Jahr in seinem Beruf. Da er die Art der Beschulung der Gehörlosen nicht aushalten konnte, wurde er in Köln Taxifahrer und freute sich daneben über Zeit mit seinen kleinen Kindern. Beruflich fand sich bald ein schmaler aber guter neuer Weg mit Gehörlosen, der ihm bis heute viel bedeutet. Seine drei Kinder sind längst erwachsen und er hat bald drei Enkelkinder. Als unser Vater starb, hat er aus den unzähligen aufbewahrten Briefen unserer Vorfahren viel herausgeschrieben um möglichst viel für die Nachwelt zu erhalten und es entstand ein dickes Buch. Das ist die Grundlage dieser 5 Bücher über die lebendige Vergangenheit unserer Großmutter.
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