Kajo Gäs hat schon immer fotografiert und dabei mit Lichteffekten und Texturen gespielt, die Formen zeigen und gleichzeitig verbergen. Seit neun Jahren wurde sein Sehvermögen durch eine Makuladegeneration beeinträchtigt. Die Konturen der Dinge verschwimmen und die Wahrnehmung der Welt verändert sich. Trotzdem fotografiert er weiter und hält die kleinen Details des Alltags fest. Seine Augen sind immer noch neugierig, angezogen von einer Farbe, einer Form, einem Lichtreflex oder den Schatten, die durch die Substanz der Gegenstände entstehen. Diese Bilder fangen Augenblicke des Alltags ein und lassen sie kostbar erscheinen. Sie wurden alle in den letzten neun Jahren mit einem Smartphone und mit dem schwindenden Licht des rechten Auges aufgenommen, weil das linke Auge seit Geburt nahezu blind ist. Dieses Buch ist Kajos Meditation über das Wunder des Sehens und eine Liebeserklärung an das Licht.
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