Halle an der Saale im Jahr 1693: Else lügt, und alle glauben ihr! Die Großmagd tut so, als ob sie Glaubens-Visionen hätte. Sogar Magdalenes Mann hängt an Elses Lippen. Sieht er nicht, dass alles nur ein Schauspiel ist? Wie kann er glauben, dass Magdalene zu den Saaleweibern gehört, den zauberkräftigen Frauen, die sich abends am Saaleufer treffen und ihre Zauberkräfte aus Tieropfern ziehen? Magdalene kann das Lügenwerk und seine Folgen nicht hinnehmen. Aber bald zieht das Geschehen größere Kreise.
Christina Auerswald, geboren 1963 in Bitterfeld, ist in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Das Erzählen ist ihr von Kindesbeinen an vertraut: Für zwei jüngere Geschwister erzählte sie schon als Siebenjährige Gutenachtgeschichten, in der frühen Schulzeit schrieb sie mit Tintenfüller eigene Zeitungen, Geschichten und Gedichte, bis sie eine fundierte Schreibausbildung erhielt. Das literarische Schreiben begleitet sie neben ihrem Beruf als diplomierte Volkswirtin ununterbrochen. Ihre Spezialität sind historische Themen, ihr Ehrgeiz die fundierte Recherche. Nachdem ihre beiden Kinder erwachsen sind, widmet sie sich dem Schreiben ausgiebig. Sie veröffentlicht historische Romane, historische Krimis und Sachbücher. Ihre Leidenschaft für historische Romane lebt sie auch in verantwortlicher Position des Schriftstellerverbandes HOMER Historische Literatur e.V. Christina Auerswald ist verwitwet und wohnt nach 12 Jahren in Rheinland-Pfalz heute in Leipzig.
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