Allgemein glaubt man noch immer, die überlieferte Geschichte mit ihren Inhalten und Daten sei stimmig und wahr. Die Geschichts- und Chronologiekritik aber weist nach, daß dem nicht so ist: Das Altertum, das Mittelalter und große Teile der Neuzeit existieren nur in unserer Vorstellung, sind eine Illusion. Die Menschheit ist weniger alt als angenommen. Nur die letzten zwei Jahrhunderte unserer Vergangenheit sind sicher und belegbar. Was bisher als Geschichte dargestellt wird, ist Glaubensgeschichte, gegründet auf einen Geschichtsglauben. In diesem Manifest faßt der Autor die wichtigsten Erkenntnisse der Geschichtskritik zusammen. Anhand vieler Beispiele wird aufgezeigt, wie absurd im Grunde die erfundene Geschichte der alten Zeiten ist. Die Geschichtsanalyse befreit uns von unnützem historischem Ballast und legt den Weg frei für eine neue Betrachtung unserer Vergangenheit.
Christoph Pfister ist 1945 in Bern geboren und hat in Freiburg in der Schweiz in Geschichte und Philologie promoviert. Er lebt heute im Waadtland. Vor etwa dreißig Jahren hat der Autor die von ihm schon seit langem geäußerten Zweifel an der alten Geschichte zum Thema gemacht. Pfister zählt zu den führenden Vertretern der Geschichts- und Chronologiekritik und hat darüber elf Bücher veröffentlicht.
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