"moos", das sind 58 imaginäre Gespräche mit Antonin Artaud, Maria Callas, Claude Simon, Ezra Pound, John Cage, Billie Holiday, Ernst Bloch, Um Kalsoum, Jean Paul, Alberto Giacometti, Hans Jürgen von der Wense, Heinrich Hellmund, Constantin Brancusi, Herbert Achternbusch, Jean Rouch, Jacques Derrida, Robert Lax, Lester Bowie, George Tabori, Pierre Bertaux, Paul Feyerabend, John Gilmore, Cecil Taylor, Kurt Hiller, Gustav Gauglitz, Helmuth von Glasenapp, u. a.
Monologische Gespräche über die vielfältigen Aspekte der realen Welt und der Träume, über Hektiker in der Masse Mensch und über Menschen in der wohltuenden Monotonie, über Politik, Wissenschaft, und Spiritualität, über die USA und Afrika, über Sprache und deren Verschriftlichung, über dissipative Ordnungen und deren Zerfallserscheinungen, über Birkenwein und Buddha, Kant, Karpfen, Katzen und Kompost, über das Leben und das endgültige Verlöschen.
Die Quintessenz: Je länger man lebt, desto mehr Gründe gibt es, über sich selbst verwundert zu sein.
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Netzwerk innerer Monologe
Münchner Merkur, Starnberger MerkurFebruar 2009
(...) eine Flut von Assoziationen und Alliterationen, von winzigen Gedankensplittern und Erinnerungen, die manchmal zu Bonmots, Boshaftigkeiten und großen Einsichten geraten, alles mit einer übersprudelnden Fantasie in jener Technik geschildert, die Hartmut Geerken seit Jahren eigen ist: strikte Kleinschreibung ohne Interpunktion
Virtuose der Vielseitigkeit
SZ STAJanuar 2009
Es ist klar, dass es so einer im Literaturbetrieb schwer hat. Geerken ist kein Plot-Lieferant, kein Krimischreiber. Wie Achternbusch nimmt er sich die Freiheit, Poesie zu schaffen - fern jedem Rendite-und Auflagendenken.